„Der Vogelhändler“ letztmalig an der Talsperre

Vogelhändler Adam und die Christel von der Post verlassen die Talsperre Kriebstein – verabschiedet vom Opernchor des Mittelsächsischen Theaters. Foto: Christoph Nieder

Kriebstein. Am kommenden Wochenende, von Freitag, dem 14. bis zu Sonntag, den 16.7. gibt es auf der Seebühne Kriebstein jeweils um 17.30 Uhr die letzten drei Vorstellungen von Carl Zellers Operette „Der Vogelhändler“. Die handelnden Figuren erscheinen eigentlich ganz gegenwärtig: Ein junger Mann, der eine feste Stelle sucht, um eine Familie gründen zu können; Leute aus der besten Gesellschaft, die auf nicht ganz legale Art und Weise zu Geld kommen wollen; eine zwischen Lebenslust und Melancholie schwankende Dame, die ahnt, dass sie vom Ehemann betrogen wird, sich aber nur halbherzig traut, es mit gleicher Münze heim zu zahlen; eine temperamentvolle und kokette junge Frau, die auch ihre weiblichen Reize einsetzt, um zum Ziel zu kommen.

In der Operette jedoch werden diese normalen Menschen so weit ins Absurde getrieben, dass es beinahe lächerlich, jedenfalls aber zum Lachen ist – und das mit mitreißender Musik. Zahlreiche Musiknummern wurden fast zu Volksliedern: die Auftrittslieder „Grüß Euch Gott alle miteinander“ und  „Ich bin die Christel von der Post“ ebenso wie „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ oder „Wie mein Ahnl zwanzig Jahr“.

Nach der letzten Vorstellung geht auch das Musiktheater in die wohlverdienten Ferien; dafür kehrt das Schauspielensemble zurück und spielt ab 12. August auf der Seebühne wieder das Familienstück „Der kleine August“. cn

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