Deutsche unter den Top Fünf

Trainingsimpressionen der Moto2. Fotos: Steffen Ullmann

Von Doreen Müller-Uhlig, Fotos: Steffen Ullmann

Moto2

Über eine deutsche Doppelspitze in der Moto2 konnten sich die Zuschauer Freitagvormittag auf dem Sachsenring freuen. Dort zeigte sich Jonas Folger von seiner besten Seite, als wäre der einstige MotoGP-Pilot nicht lange weg gewesen. Gemeinsam mit Intact GP-Pilot Marcel Schrötter zogen sich die beiden Deutschen an der Spitze und kamen so auf die schnellsten Rundenzeiten des ersten freien Trainings. Mit einer 1:24.354 am Ende zeigte Folger eine tolle Vorstellung.

Marcel Schrötter dürfte mit nur 0,007 Sekunden Rückstand auf seinen Landsmann ebenfalls am Morgen zufrieden gewesen sein. Am Nachmittag verlief es bei dem Intact GP-Piloten, der sich erneut mit den Reifen schwertat, nicht nach Wunsch. „Heute Morgen gelang uns eine richtig gute Runde, nachdem wir auf den weicheren Hinterreifen gewechselt haben. Allerdings bemerkten wir da schon, sobald wir zwei, drei Runden damit draußen sind, es wieder extrem rutschig wird. So war es in der zweiten Session auch. Wir haben mit dem Reifen bereits fürs Rennen weiter gearbeitet und zum Schluss die Verbesserung mit dem gleichen Reifen erreicht. Auch wenn wir dafür lange gebraucht haben, war das schon positiv. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass wir auf gebrauchten Reifen mehr Stabilität erzielen“, fasste Schrötter den Trainingstag zusammen.

Etwas mehr zu tun, gab es bereits nach dem 1. Freien Training in der Kiefer Racing-Box bei Lukas Tulovic. Der WM-Neueinsteiger reiste top motiviert zum Heim-Grandprix, erlebte jedoch keinen guten Auftakt. Tulovic verlor die Kontrolle beim Anbremsen über das Vorderrad und stürzte gleich zu Beginn der ersten Session. „Ich habe mich sehr darauf gefreut hier zu fahren, habe aber direkt etwas zu übermotiviert heute Morgen losgelegt und dann einen kleinen Ausrutscher gehabt. Dank dem Team konnte ich jedoch nochmal raus fahren. Das war gut für das Gefühl um nochmal reinzukommen“, berichtete Tulovic, der anschließend 29.ter wurde. „Am Nachmittag haben wir am Setup noch etwas verändert, ich habe mich etwas besser gefühlt und wir haben einen kleinen Schritt gemacht und die Zeiten sind Stück für Stück schneller geworden. Wir haben jedoch noch einiges für morgen zu tun.“

Am Ende des Tages war es allerdings der letztjährige Sachsenring Moto2 Sieger Brad Binder (Red Bull KTM Ajo), der mit 1:23.948 den Maßstab vorgab. Der Südafrikaner war 0,380 Sekunden schneller als Xavi Vierge (EG 0,0 Marc VDS) und Iker Lecuona (American Racing KTM), die, die Top 3 komplettierten. Jonas Folger und Marcel Schrötter folgten dem Trio letztlich als viert- und fünftschnellste Fahrer im Feld, für beide war am Nachmittag keine Steigerung mehr drin. Beide Deutsche hoffen auf den morgigen Tag und das 3. Freie Training, welches um 10:55 Uhr beginnt.

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