Die Seelentröster

Immer ein offenens Ohr: Die Mitarbeitenden der Diakonie Marienberg am Sorgentelefon.
Foto: Diakonie Marienberg

Marienberg/ Olbernhau. Die Corona-Epidemie mit ihren Folgen entwickelt sich für uns alle mehr und mehr zu einem Stresstest. Mit einem Schlag veränderte sich unser Alltag. Freiheiten, die uns bis dato selbstverständlich erschienen, sind plötzlich massiv eingeschränkt, Kontakte zu unseren Lieben untersagt worden. Speziell jetzt, unmittelbar vor der Osterzeit, steht vielen Menschen eine harte Belastungsprobe bevor, mit der manch einer womöglich nicht zurecht kommt. Umso wichtiger ist es, zu wissen, dass man sich in solchen Situationen Rat holen kann, dass andere für einen da sind, um ihn aufzufangen, irdische Engel so zu sagen.

Ein Beispiel: die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes im Kirchenbezirk Marienberg e. V., die für Hilfesuchende ein Sorgentelefon eingerichtet haben.
„Wir möchten nach unseren Möglichkeiten für Menschen, die in der Region Marienberg/ Olbernhau wohnen, da sein und ein telefonisches wie elektronisches Hilfeangebot vorhalten. Wir werden Fragen soweit wie möglich beantworten oder bei Bedarf an andere Hilfesysteme vermitteln. Ebenso möchten wir die Möglichkeit geben, dass Menschen, die ‚einfach einmal mit jemand reden möchten‘, Zuhörende finden“, ist unter anderem auf der Homepage zu lesen.

Erreichbar ist das Sorgentelefon unter der Nummer 03735/609-200 immer Montag und Mittwoch von 9 bis 16 Uhr, Dienstag von 9 bis 18 Uhr, zudem am Donnerstag in der Zeit zwischen 9 und 17 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr. Hilfesuchende können sich aber auch per E-Mail unter an die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes im Kirchenbezirk Marienberg e. V. wenden.

Weitere Informationen zu den Hilfsangeboten bzw. wie man die Diakonie Marienberg in ihrer Arbeit unterstützen kann, erhält man außerdem auf der Homepage unter www.diakonie-marienberg.de im Internet.

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