Die Serie gegen Wilhelmshaven ist gerissen

Wie beim Sieg gegen Ferndorf, durfte der EHV Aue auch gegen Wilhelmshaven endlich jubeln. Foto: Birgit Hiemer

Endlich! Der EHV Aue hat sein Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV gewonnen. Fünfmal trafen beide Teams bisher aufeinander. Zweimal schafften die Erzgebirger ein Remis. Nun endlich ein Sieg. Und der war wirklich verdient.

Die Gäste sind Tabellenvorletzter, haben acht Punkte weniger als der EHV Aue. Und doch durfte man das Team nicht unterschätzen. Wilhelmshaven nahm auch sofort das Spiel in die Hand. Gästetorhüter Dennis Bode parierte vor allen in der Anfangsphase hervorragend. Doch auch Aues Keeper Villius Rasimas kam immer besser ins Spiel. Erst nach gut 15 Minuten ging der EHV durch ein Tor von Benas Petreikis in Führung. Er war der überragende Mann auf dem Feld. Mit 14:12 ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit gleiches Bild. Die Auer sind bemüht, leisten sich aber zu viele Fehler, stehen oftmals nicht richtig. Die Gäste können daraus aber keinen Profit schlagen. Sie haben mehrere Neue im Team, schafften es aber nicht, diese richtig zu integrieren. Der Sieg für die Erzgebirger geht eindeutig auf das Konto der Auer Torhüter. Villius Rasimas und Radek Musil halten beide gut 40 Prozent der Bälle auf ihr Tor. Am Ende siegt der EHV Aue mit 26:23. Benas Petreikis trifft 9 mal das Tor und ist damit bester Spieler. Dumcius Mindaugas und Eric Meinhardt treffen je viermal. Mit 22 Punkten liegt der EHV Aue in der Tabelle der zweiten Handballbundesliga nun auf dem 10. Rang und muss am 23. Februar in Coburg antreten. Das nächste Heimspiel steigt am 1. März, 19 Uhr gegen TuSEM Essen.

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