Die Teufelsbahn “Dynamite” rast durchs Land

Arnfried Völkel (li.) und Lutz Müller (re.) (beide Geschäftsführer des Freizeitparks Plohn) sowie Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Rennrodelweltmeisterin Julia Traubitz hatten vor der Jungfernfahrt noch gut Lachen. Danach aber auch. Anschließend wurde mit dem DJ-Duo Stereoact gefeiert und auch die Parkbesucher standen Schlange, um endlich in die neue Attraktion einsteigen zu können. Fotos: Alice Jagals

Plohn. Bei der heutigen Eröffnungsfeier im Freizeitpark Plohn handelte es sich um Deutschlands erster Big Dipper Caoster mit dem Namen „Dynamite“. Bei ihr sitzen die Gäste nicht in einem Wagen, sondern fahren Beine baumelnd seitlich der 500 Meter langen Schienen. Das gibt noch einmal einen extra Kick. Besonders, wenn man eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h in 40 Höhenmetern erreicht. 360 Grad-Loopings inklusive.

Insgesamt 3,5 Jahre hat es nach Aussage von Lutz Müller, Geschäftsführer des Freizeitparks Plohn, von der Planung bis zum besagten offiziellen Startschuss am Samstagmittag gedauert. Dankenswerterweise haben die Besucher des Parks die zweijährige Baustelle nicht übel genommen. Doch wie heißt es so schön: Gut Ding will Weile haben. Und das kann man bei einem rund 6,5 Millionen Euro teuren Projekt nur unterstreichen.

Da Sicherheit bei Schaustellern besonders groß geschrieben wird, haben sich die Betreiber mit ihren Plänen an die Mack Rides GmbH & Co KG gewendet. Ein Familienunternehmen, das seit 1780 im Fahrgeschäft tätig ist und unter anderem den Europark in Rust gegründet hat. Und man kennt sich. Ist die „Dynamite“ doch schon die vierte Attraktion der Macks in Plohn.

Mit der neuen Achterbahn gewinnt nicht nur der Freizeitpark an Bedeutung. Gerade im Vogtland werde Kultur und Tourismus groß geschrieben, betonte der Landrat des Vogtlandkreises, Rolf Keil, bei der Eröffnungsfeier.  Jährlich  steuern rund 300.000 Besucher die Region an. aj

 

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