Die Zeugnis-Kummer-Nummer

Symbolfoto: pixabay

Sachsen. Ein kurioses Schuljahr, in dem Bildungseinrichtungen wegen der Corona-Pandemie für Monate schließen mussten und Eltern die Rolle der Lehrer übernahmen, neigt sich dem Ende. Es ist ein Schuljahr, an das man sich noch lange zurück erinnern wird, gab es doch so etwas offenbar noch nie. Dennoch wurde es irgendwie zum Abschluss gebracht und der letzte Schultag steht nun unmittelbar bevor.

Am kommenden Freitag (17. Juli) erhalten 484.700 sächsische Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. Immer wieder ein aufregender Tag. Und falls die Noten nicht so gut ausgefallen sind, wie sich der eine oder andere das wünscht, hat das Landesamt für Bildung und Schule am letzten Schultag für Fragen der Eltern und Schüler eine Hotline eingerichtet. Diese ist an dem Freitag in der Zeit von 11 bis 16 Uhr unter folgenden Telefonnummern erreichbar:

Standort Zwickau: 0375 4444-333

Standort Leipzig: 0341 4945-860

Standort Dresden: 0351 8439-447

Standort Chemnitz: 0371 5366-105

Standort Bautzen: 03591 621-138

Erleichtert dürfte auch der Sächsische Kultusminister Christian Piwarz sein. Trug er doch in dieser ungewöhnlichen Zeit eine große Verantwortung. Er sagt: „Dieses Schuljahr wird uns alle noch lange beschäftigen. Die Schulschließungen und die schrittweisen Öffnungen haben allen Beteiligten viel Kraft gekostet – Schüler, Lehrer und Eltern gleichermaßen. Die anstehenden Ferien sind nun wichtig, um neue Energie zu tanken.“

Im kommenden Schuljahr wolle man zum Regelbetrieb zurückkehren und sich den neue Herausforderungen durch Corona stellen. Der Minister entschlossen: „Wir werden darauf vorbereitet sein.“ Sein Dank gilt sowohl allen Schülern und Eltern, als auch den rund 37.300 Lehrern für ihren Einsatz. Piwarz abschließend: „Die schnelle Umsetzung der Aufgaben in der Schließungszeit, bei der schrittweisen Rückkehr zum Regelbetrieb und die Durchführungen der Abschlussprüfungen wäre ohne das beherzte Handeln unserer engagierten Lehrer nicht denkbar gewesen. Ich danke Ihnen, dass sie hier gemeinsam mit uns an einem Strang gezogen haben.“

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