Digitaler City-Walk mit der Kulturhauptstadt-Jury

Am Kunstprodukt, dem Darm im Schillerpark endete der Rundgang. Foto: Judith Hauße

Noch einmal alle Überzeugungskraft auspacken hieß es an diesem Donnerstag (22. Oktober) für das Team von Chemnitz2025. Und wenn die Jury coronabedingt nicht direkt in die Stadt kommen kann, dann halt digital, so der Plan: Im Rennen um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ trafen sich die Projekt-Partner am Vormittag auf virtuellem Weg mit der Jury.

Per Live-Übertragung gab das Chemnitzer Bewerbungsteam den europäischen Jury-Mitgliedern in Zusammenarbeit mit Chemnitzer Akteuren einen digitalen Vor-Ort-Eindruck von den Plänen und Projekten für Chemnitz2025.

Erste Station am Morgen war der Ikarus-Boulevard. Auf der Agenda stand die Vorstellung des Narrativs der Bewerbung.

Danach ging es durch die Innenstadt, in der das künstlerische Programm vorgestellt wurde. Zugleich informierte man über den Stand der Vorbereitungen. Schwerpunkte dabei waren vor allem die politische Unterstützung, finanzielle Sicherheit, Management und Kommunikation.

„Es geht darum zu zeigen, was Chemnitz zu bieten hat und wie gehen wir mit unserer Vergangenheit um, ein Schwerpunkt, der nicht nur Chemnitz betrifft, sondern auch europaweit Relevanz hat“, erklärt Anja Richter, die den digitalen Walk leitete.

Auch ein Interview mit der Chemnitzer Polizeipräsidentin stand auf dem Programm des Rundgangs, bei dem vor allem das Thema Sicherheit in der Stadt im Vordergrund stand.

Außerdem gab es zu je drei thematischen Blöcken eine Frage-Antwort-Runde mit der Jury.

Am 28. Oktober fällt dann die Entscheidung. Bis dahin haben neben Chemnitz auch alle anderen vier Kandidatenstädte zwei digitale Treffen mit der Kulturhauptstadt-Jury. Außerdem im Rennen um den Kulturhauptstadt-Titel sind außerdem noch Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg.

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