Drogenwohnungen im Erzgebirge ausgehoben

Diese Funde machte die Polizei. Fotos: Polizei

Geyer. Für einen 37-Jährigen endete der vergangene Mittwoch völlig unerwartet hinter polizeilichen Gittern. Der Grund für seine vorläufige Festnahme ist ein laufendes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, das sich gegen ihn sowie vier weitere Beschuldigte im Alter von 38 bis 45 Jahren richtet. Aufgrund von erlassenen Beschlüssen des Amtsgerichts Chemnitz konnten am Mittwoch mehrere Wohnungen in Geyer, Annaberg-Buchholz und Jöhstadt von Polizisten durchsucht werden – mit Erfolg.

In den vier Wänden des 37-Jährigen schlug ein ebenfalls eingesetzter Rauschgiftspürhund umgehend an. In einem Versteck fanden sich vier Haschischplatten, die insgesamt knapp 400 Gramm wogen. Darüber hinaus war der 37-Jährige im Besitz von weiteren rund 140 Gramm Haschisch, rund 60 Gramm Marihuana und mehr als 1 000 Euro in szenetypischer Stückelung. Nicht unerhebliche Mengen an Drogen und Bargeld kamen auch bei einer Durchsuchung in der Wohnung eines 40-jährigen Beschuldigten zum Vorschein. Sichergestellt wurden u.a. fast 90 Gramm Haschisch, gut 50 Gramm Marihuana sowie knapp 1 500 Euro. Bei den übrigen Durchsuchungen bei den anderen drei Tatverdächtigen stießen die Polizisten auch auf geringe Mengen Betäubungsmittel, aber auch Schwarzpulver, verbotene Feuerwerkskörper und einen Schlagring sowie Patronen für eine 9 mm-Handschusswaffe.

Während vier der fünf Männer nach den ersten polizeilichen Maßnahmen ihrer Wege gehen durften, wurde der 37-Jährige nach der Nacht in polizeilichem Gewahrsam auf Antrag der Chemnitzer Staatsanwaltschaft am Donnerstag einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese erließ gegen den Mann Haftbefehl, der allerdings bis auf weiteres unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Die Ermittlungen des federführenden Kriminaldienstes im Polizeirevier Annaberg werden indes fortgesetzt.

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