EHV Aue: Auf der Suche nach Verstärkung

Jort Neuteboom (hier gegen Coburg) spielte in Großwallstadt im Mittelblock, konnte auch offensiv Akzente setzen. Foto: Birgit Hiemer

EHV Aue sucht Verstärkung

Lößnitz. Was sich nach dem emotionsreichen 25:23 Sieg im Sachsenderby gegen den HC Elbflorenz angedeutet hatte, stellte sich ein: Kevin Roch konnte aufgrund seiner Fußverletzung am Sonntag (11. November) in Großwallstadt nicht spielen. Kurzfristig fiel auch noch Torhüter Vilius Rasimas aus. EHV-Manager Rüdiger Jurke: “Er zog sich im Training am Samstag eine Zerrung zu.”

Sebastian Paraschiv, Nico Schneider, Kevin Lux, Austris Tuminskis, Kevin Roch, Vilius Rasimas. Alle verletzt. Jurke: “Eins ist klar: Wir brauchen irgendwie noch einen Spieler. Ich hoffe, wir können in dieser Hinsicht kurzfristig etwas bewegen.”

Mit der Rumpftruppe konnten die Erzgebirger nur bis zur Halbzeit mithalten. Vor allem der Ausfall des kompletten Mittelblocks Kevin Lux und Kevin Roch schmerzte. Franz Schauer und Jort Neuteboom übernahmen die Aufgabe, die Auer Mitte dicht zu machen. Jurke: “Beide machten das nicht verkehrt, gaben sich viel Mühe. Aber man merkte schon, dass sie nicht eingespielt waren.”

In der ersten Hälfte konnte Pascal Ebert auf Linksaußen überzeugen, der drei Treffer warf, zweimal den Pfosten traf. Jost Neuteboom zeigte mit drei Toren auch sein Offensiv-Geschick. Jurke: “Aber die Großwallstädter waren clever genug, immer wieder dort anzugreifen, wo unsere jungen Leute standen.”

Ein erfolgreiches Rezept. Die Reporter aufwww.dkb-handball-bundesliga.de berichten: “In Hälfte eins zeigten sich die Gäste aus Aue spielstark und kamen immer wieder zum Torerfolg. Der TVG hielten tapfer dagegen und musste mit der Halbzeitsirene den Anschlusstreffer von Eric Meinhardt per 7m hinnehmen.Das sporte anscheinend an, denn in der zweiten Häfte ließen die Gastgeber kaum noch Möglichkeiten zu. Rechtsaußen Michael Spatz war mit 11 Treffern bester Schütze und verwandelte alle seine Siebenmeter eiskalt. Benas Petriekis kam am Ende der Partie auf fünf Treffer für den EHV.”

Jan Faith konnte direkt nach der Halbzeit noch den Anschlusstreffer erzielen, dann zog der TV Großwallstadt davon. 22:17 hieß es in der 39. und 29:21 in der 53. Minute. Das Spiel war gelaufen.

Jetzt muss die Mannschaft am Samstag gegen den TuS Ferndorf versuchen, einen Sieg einzufahren. Rüdiger Jurke hofft, dass dann Kevin Roch wieder spiele kann, wünscht sich eine volle Halle. Der Manager: “Am besten so wie gegen Dresden.”

Wie das Derby lief, lesen Sie hier:

EHV Aue: Das Ritual

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