EHV Aue gegen Coburg: Respekt auf beiden Seiten

Eric Meinhardt. Der EHV-Kapitän liegt mit 23 Treffern auf Rang 3 der Torschützenliste in der 2. Handball-Bundesliga. Es führt Florian Billek, Linksaußen des Heimspiel-Gegners Coburg, der 25 Mal getroffen hat. Foto: Birgit Hiemer

EHV Aue empfängt Spitzenteam

Lößnitz. Respekt! Wenn man liest, wie Trainer und Manager des EHV Aue und des HSC Coburg vor dem Spiel am Samstag (15. September, 18 Uhr) in der Erzgebirgshalle über den Gegner schreiben, erfährt man nur Gutes.
Auf Seiten der Aue lobt Rüdiger Jurke, die beiden Torhüter der Oberfranken, Jan Kulhanek und Konstantin Poltrum, als bestes Keeper-Duo der 2. Handball-Bundesliga. Den Linksaußen der Gäste, Florian Billek, ordnet der EHV-Manager, auch aufgrund seiner bereits 25 geworfenen Tore, als den Topspieler auf dieser Position ein.

Rüdiger Jurke schreibt in der EHV-Post: ” Das Ziel der Saison definierte Trainer Jan Gorr mit einem Platz unter den ersten Sieben. Das könnte aber auch die Plätze 1 oder 2 bedeuten, die mit dem Aufstieg in Liga 1 verbunden wären, wo die Coburger bereits in der Saison 2016/2017 spielten. Auf alle Fälle gehören die Coburger zum Favoritenkreis derer, die um die vorderen Plätze kämpfen werden.”

Dazu gehören die Auer nicht, gaben als Saisonziel den Klassenerhalt aus, was bei fünf Absteigern eine realistische Einschätzung ist. Um so wichtiger der gelungene Saisonstart. Nach drei Spielen ist das Team von Trainer Stephan Swat noch ungeschlagen, hätte am letzten Wochenende in Wilhelmshaven sogar siegen können. Doch WHV-Keeper Dennis Doden parierte den Siebenmeter-Wurf von Benas Petreik in der letzten Sekunde des Spiels, das 29:29 endete.

Resultate, die auch in Coburg die Sinne schärfen. Jan Gorr: “Im Vergleich zum Team im Mai ist Aue jetzt in der Breite viel besser aufgestellt. Der gute Saisonstart hat sich noch einmal positiv auf die Mannschaft ausgewirkt. Und wir wissen, es ist immer eine extrem anspruchsvolle Aufgabe in Aue, wenn man dort bestehen will.”
In 17 Spielen der Erzgebirger gegen die Oberfranken siegte Aue neun Mal, sieben Partien gingen verloren.

Eine Bilanz, die ausgebaut werden soll. Jurke: “Am Samstag kommt eine Spitzenmannschaft in die Erzgebirgshalle, die es zu bespielen und zu bezwingen gilt. Dies wird aber nur mit dem 100%igen Einsatz auf dem Feld und den Rängen gelingen.”

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