EHV Aue verliert in Emsdetten

Auch Bengt Bornholm (hier gegen den HSV) konnte die Niederlage in Emsdetten nicht verhindern. Foto: Falk Schulze/Sport Concepte Bad Schlema

Emsdetten schlägt den EHV Aue

Lößnitz/Emsdetten. Ein Handballspiel dauert 60 Minuten. Effektiv. Ruht der Ball zu lang, stoppen die Schiedsrichter die Zeit. 60 Minuten, in denen viel passieren kann. Manchmal aber genügt ein Zeitraum von fünf Minuten – und der Drops ist gelutscht.
So wie beim Auswärtsspiel des EHV Aue beim TV Emsdetten. Dort stand es nach 20 Minuten 12:11 für den Gastgeber. Schaut man dann den Live-Ticker auf www.dkb-handball-bundesliga.de, liest man:

Tor! Karl Toom (TV Emsdetten) netzt ein zum neuen Spielstand von 13:11.

Lattenkracher von Sebastian Naumann (EHV Aue).

Janko Bozovic (TV Emsdetten) überwindet den Torwart von (RL/fern) zum neuen Spielstand von 14:11.

Mark Ferjan (TV Emsdetten) mit einer Parade..

Karl Toom (TV Emsdetten) trifft zum Spielstand von 15:11 in Ems-Halle.

Der Torwart von TV Emsdetten, Mark Ferjan pariert den Wurf.

Neuer Spielstand in Emsdetten, 16:11 durch den Treffer von Dirk Holzner für TV Emsdetten.

Karl Toom (TV Emsdetten) trifft von (6M). Neuer Spielstand in Ems-Halle: 17:11.

Ein 5:0- Lauf der Gastgeber, der das Spiel entschied. Zwar konnte der EHV Aue immer wieder verkürzen, ausgleichen konnte die Mannschaft von Stefan Swat nicht mehr.

Keeper Mark Ferjan (Slowenien) konnte in dieser Phase glänzen. Schon im Hinspiel rettet er für die Seinen den Sieg mit einer Parade in letzter Sekunde, war U20-Europameister und Deutscher Jugendmeister mit den Füchsen Berlin. Auf seine Träume angesprochen gab er vor dem Spiel zu Protokoll: “Ich will der beste Torhüter der Welt werden.”

Rüdiger Jurke: “Abwehr und Mittelblock taten sich schwer und  ohne Torhüterleistung ist es unmöglich, ein Spiel zu gewinnen. Ich hatte mir mehr erhofft. Wenigstens haben wir die zweite Halbzeit mit drei Toren gewonnen. Darauf müssen wir aufbauen. Da hat man aber auch gesehen, dass die Alternativen, die der Trainer versucht hat, nicht gestochen haben und es ein langer Weg ist, bis man Zweitliganiveau hat.”

Zwei Sternchen verteilte der Manager an Eric Meinhardt, der sieben und Ladislav Brykner, der sechs Tore warf. Jetzt wartet das Heimspiel (Samstag 17 Uhr Erzgebirgshalle Lößnitz) gegen den Tabellenfünften VfL Lübeck-Schwartau, wo der EHV Aue wieder Außenseiter ist. Jurke: “Da brauchen wir wieder jeden Zuschauer und jede Unterstützung. Wir müssen dringend Punkte holen, um die Klasse zu halten.” Noch hat der EHV fünf Zähler Vorsprung vor Tabellenplatz 16, der den Abstieg bedeuten würde und auf dem aktuell der TV Großwallstadt steht.

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