EHV Aue verliert zwei Punkte und zwei Spieler in Essen

Die Zweitligahandballer des EHV Aue verloren bei Tusem Essen knapp mit 32:31. Noch schlimmer: Ladislav Brykner und Sebastian Paraschiv (Foto) verletzten sich schwer. Foto: Wendler

EHV Aue verliert zwei Punkte und zwei Spieler in Essen

Lößnitz: Bitterer Abend für die Zweitliga-Handballer des EHV Aue bei Tusem Essen. Die Mannschaft von Trainer Stephan Swat verlor 32:31 – und zwei Spieler.

Als zur Halbzeit ein 21:19 von der Anzeigetafel leuchtete, fühlte sich EHV-Manager Rüdiger Jurke an längst vergangene Zeiten erinnert: “Als wir noch gegen Rotation Berlin spielten, waren das Endstände.” Im Hier und Jetzt bemängelte er die zu schwache Abwehr und die Torhüter, die zu wenig Bälle hielten. Jurke: “Angriff in Ordnung, Abwehr zu dünn.”

Nach den 60 Minuten war Jurke nicht mehr zu Späßen aufgelegt. Zu bitter stieß ihm die letzte Szene auf. Der EHV hatte nach der Führung der Essener Anwurf. Da waren noch zehn Sekunden zu spielen. Nach fünf Sekunden kam der Ball zu Daniel Paraschiv, der rüde von den Beinen geholt und verletzt wurde. Jurke: “Ich verstehe da die Schiedsrichter nicht. Wenn in den letzten Sekunden solch ein krasses Foul passiert, ist das die Rote Karte und Siebenmeter.” Doch es gab nur zwei Minuten, einen Freiwurf und die Zeit wurde nicht gestoppt. Ein klarer Nachteil für die Erzgebirger. In der letzten Aktion des Spieles nahm sich Jort Neutebooms den Ball. Sein Freiwurf wurde abgefälscht und von Torhüter Sebastian Bliß über die Latte gelenkt.

Bitter: Schon in der 35. Minute musst Ladislav Brykner vom Feld, dessen Verletzung ebenfalls schwer zu sein scheint. Im Angriff der Aue überzeugten Benas Petreikis und Eric Meinhardt mit jeweils neun Toren.

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Jetzt geht es im nächsten Heimspiel am Freitag (28. September) gegen den TV Emsdetten, der zuletzt den Bundesligaabsteiger und Aufstiegsaspiranten TuS N-Lübbecke mit 34:31 bezwungen hat. Jurke: “Gerade mit Blick auf die beiden Verletzten, wird das ein schwieriges Spiel, bei dem wir unbedingt die Unterstützung der Fans benötigen.”

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