EHV Aue will gegen Empor punkten

Für den EHV Aue zählt nur ein Sieg

Von Sven Günther
Empor Rostock. Älteren Handball-Enthusiasten steigen Bilder ins Hirn von gelbbedressten Spielern mit Namen wie Frank-Michael Wahl, Rüdiger Borchardt, Matthias Hahn, Reiner Ganschow. Sie erinnern sich an den bissigen Torhüter Jürgen Rohde, an Holger Schneider und Hans-Georg Jaunich.
Namen einer großen Vergangenheit, in der Empor zur Spitze im DDR-Handball zählte. Jaunich und Rohde betreuen aktuell Rostocker Mannschaft. Der eine, Jaunich, wurde 1973 und 1978 DDR-Meister, 1980 mit der DDR-Handball-Olympiasieger. Rohde schaffte mit Empor drei Meistertitel, machte 28 Länderspiele.
Aber von der Spitze der 2. Handball-Bundesliga ist ihre Truppe so weit es nur geht entfernt. Letzter Tabellenplatz, zehn Punkte, Abstieg in Liga 3.
Am 13. Mai, 17 Uhr, kommen die Norddeutschen ins Erzgebirge, wollen gegen den EHV Aue zeigen, dass sie besser sind, als der Tabellenplatz aussagt. Jaunich sagte der Deutschen Presse Agentur: “Nicht wir, sondern die Erzgebirgler stehen unter Druck. Freundschaftsdienste wird es nicht geben.”
Stimmt. Der EHV will unbedingt siegen und zwei Punkte einfahren, um sich im Kampf gegen den Abstieg weiter Luft zu verschaffen. Mit 30:36 Zählern rangiert man auf Rang elf. Klingt trügerisch nach Mittelfeld aber Leutershausen auf dem ersten Abstiegsplatz 17 hat nur zwei Punkte weniger.
Deshalb ist ein Sieg Pflicht und EHV-Manager Rüdiger Jurke warnt in der EHV Post vor Rostock, weil die unbeschwert aufspielen können und Spieler in ihren Reihen haben, die sich für andere Klubs empfehlen wollen.
Dabei muss Aue auf Jana Mägi verzichten. Manager Rüdiger Jurke: “Der linke Aufbauspieler zog sich im Training einen Bänderriss im rechten Knöchel zu. Mit aller Wahrscheinlichkeit wird er diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.”

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