„Ein bisschen wie Gott“

Lichtenstein. Michael G. Fritz, der hochgelobte Dresdner Autor, der am 29.9. ab 19.30 Uhr in der Lichtensteiner Bibliothek zu Gast sein wird, antwortet auf seine Wahrnehmungen in Zeiten der Überwachung mit einem Roman über ein bitteres Familiengeheimnis.

An dem Tag, als Johanna an die Bildschirme der Überwachungskameras eines Berliner Bahnhofs umgesetzt wird, beobachtet sie auf einem Bahnsteig ihren Mann André, der eine fremde Frau küsst. Johanna glaubt, durch den Anblick endgültig verrückt zu werden – wie ihre Großmutter. Sie befürchtete es schon immer, ihre Mutter hatte es ihr vorausgesagt. Nun scheint es einzutreten.

Eine besondere Rolle in diesem unterhaltsamen Roman spielt Lichtenstein. Im Schloss hoch über der Stadt lebt die Großmutter in einem Heim, wo sie Johanna als Kind besucht.

Der Hauptveranstalter ist der Sächsische Literaturrat e.V., der den Autor als Stipendiat der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit in ihr Programm „Landnahme – ausgezeichnete Autoren und Übersetzer aus Sachsen“ aufnahm.

Eintrittskarten gibt es in der Stadtbibliothek, Tel.: 037204/2551, Fax: 037204/72670 und per E-Mail: . kh

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