Ein Vertrag für die E-Zukunft

Zwickaus Baubürgermeisterin Kathrin Köhler und Dr. Gerrit Schrödel, Leiter MobilitätsForschung der Wolfsburg AG unterzeichnen den E-Mobilitätsvertrag. Foto: Alice Jagals

Zwickau. Wo machen weitere Ladesäulen und entsprechende Parkplätze Sinn? Wie wird der Verkehr künftig gesteuert? Und überhaupt: Könnte es bald noch mehr Straßenbahnschienen in Zwickau geben? Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung zwischen der Stadt Zwickau und der Wolfsburg AG werden diese Fragen zwar nicht ganz neu beantwortet, aber sie fließen in das E-Mobilitätskonzept, welches die Wolfsburger Firma bis September 2020 erarbeiten wird, ein.

„Mit der Entscheidung von Volkswagen, den Zwickauer Standort zum Zentrum für E-Mobilität auszubauen, müssen wir uns als Stadt diesem Thema stellen“, betont Oberbürgermeisterin Pia Findeiß. Das Konzept biete dabei künftig eine wichtige Entscheidungs- und Handlungsgrundlage.

Begleitet wird die Arbeit der Wolfsburg AG von einem Projektteam, in welchem Vertreter von Fachämtern und der ZEV sowie VW agieren. Bestehende Projekte und Konzepte werden vorerst unter die Lupe genommen, um vorhandene Vorhaben und bestehende Defizite zu identifizieren. Im Anschluss folgt die Konzept- und Maßnahmeplanung.

„Den Weg zur E-Mobilität gehen wir nicht allein“, sagt Dirk Coers, Geschäftsführer im Bereich Personal und Organisation bei VW Sachsen. „Ein ganzheitliches Elektromobilitätskonzept für Zwickau ist notwendig und unverzichtbar.“

Die Kosten des Projekts liegen bei rund 120.000 Euro und werden mit 95.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Wolfsburg AG war einer von vier angeforderten Bietern. Sie gehört zu 50 Prozent der Volkswagen AG und 50 Prozent zur Stadt Wolfsburg selbst und entwickelt seit 2009 neue E-Mobilitätskonzepte. aj

Gewinnspiele
Facebook
Facebook By Weblizar Powered By Weblizar