Ein Zertifikat , welches Leben retten kann

 

Das HELIOS Klinikum Aue kann die erste zertifizierte Chest Pain Unit im Erzgebirgskreis vorweisen. Auch wurde das Klinikum als „anerkanntes MS-Zentrum zertifiziert. Am 8. Januar erhielten Dr. med André Sykora (l.) und Dr. med Thomas Ketteler (r.) im Beisein des Ärztlichen Direktors Priv. Doz. Dr. med. habil Jan Wallenborn die Zertifikate. Foto: Birgit Hiemer

Ein Zertifikat ist laut Duden eine amtliche Bescheinigung über eine abgelegte Prüfung. Manchmal kann es sogar Leben retten!

Im Helios Klinikum Aue stellten sich in der Kardiologie die „Chest Pain Unit” (Brustschmerzzentrum) und in der Neurologie das Multible-Sklerose-Zentrum unabhängigen externen Prüfungen. Dabei wurden Arbeitsabläufe und Dokumentationen unter die Lupe genommen, Qualitätskriterien und die interdisziplinäre Zusammenarbeit analysiert uvm. Das Audit ist für die Expertenteams im Helios eine gute Möglichkeit, ihre qualitativ hochwertige Arbeit überprüfen und bestätigen zu lassen. Gleich zum Jahresbeginn konnten zwei wichtige Zertifikate übergeben werden.

Ein Zertifikat für die Kardiologie

Dr. med. Ketteler, Chefarzt der Kardiologie

Als erste im Erzgebirgskreis wurde im Auer Helios Klinikum die Klinik für Kardiologie von derDeutschen Gesellschaft für Kardiologie e. V. als „Chest Pain Unit” zertifiziert. Ohne Verzögerung werden Patienten mit Verdacht auf einen Herzinfarkt bestmöglich versorgt. Besteht ein Verdacht, untersucht und behandelt das interdisziplinäre Ärzte- und Pflegeteam in der Notafnahme nach festgelegten Behandlungsrichtlinien. „Brustschmerz ist ein Alarmsignal. Betroffene sollten sich unverzüglich einen Arzt oder unser Chest Pain Unit vorstellen. Nur durch eine schnelle und qualitativ hochwertige Behandlung sinkt das Risiko, an einem Herzinfarkt zu versterben”, erklärt Dr. med Ketteler, Chefarzt der Kardiologie. „Hierfür steht rund um die Uhr an 365 Tagen ein Team von erfahrenen Ärzten und Schwestern zur Verfügung.”

Zertifizierung der Neurologie

Dr. med. André Sykora, kommissarischer Chefarzt der Klinik für Neurologie

Die Helios-Klinik für Neurologie wurde von der Deutschen Multible Sklerose-Gesellschaft als „anerkanntes MS-Zentrum” ausgezeichnet. Über 220 MS-Patienten werden hier jährlich betreut. Dr. med. andré Sykora, kommissarischer Chefarzt der Klinik für Neurologie, spezialisierte sich bereits seit 1991 auf diese Krankheit. Er betont: „Multible Sklerose ist nicht heilbar, aber mit der richtigen Therapie kann man den Verlauf positiv beeinflussen und Lebensqualität erhalten.” Da der Krankheitsverlauf sehr individuell und unterschiedlich ist, ist auch eine enge Vernetzung mit Experten anderer Fachrichtungen unabdingbar.

Natürlich werden sich beide Kliniken den turnusmäßigen Nachprüfungen stellen. So bleiben Abläufe und Strukturen auf dem Prüfstand und werden weiter optimiert.

Weitere Zertifizierungen in Aue:

  • Regionales Stork Unit
  • Regionales Traumazentrum
  • Endoprothetikzentrum
  • Hernienchirurgie
  • Kompetenzzentrum Minimalversive Chirurgie
  • Gütesiegel “Ausgezeichnet für Kinder”

 

 

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