“Eine Investition in die Zukunft”

Die feierliche Schlüsselübergabe anlässlich der vollumfänglichen Inbetriebnahme der Notfallambulanz im EKA.
Foto: ANdré Kaiser

Annaberg-Buchholz. Jährlich werden in den Notfallambulanzen des Erzgebirgsklinikums mehr als 25.000 Patienten behandelt, 4.000 mehr, als noch vor zehn Jahren. Das Erzgebirgsklinikum stellte sich frühzeitig dieser Verantwortung. Bereits im Jahr 2014 wurde mit Überlegungen zum Umbau und zur Erweiterung der zentralen Notaufnahme begonnen und in den letzten beiden Jahren erfolgreich umgesetzt. Die Gesamtkosten für die umfassende Baumaßnahme belaufen sich lt. Angaben des EKA auf insgesamt 4,7 Millionen Euro. Knapp 2,6 Millionen Euro flossen dabei vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit ein.

Oberarzt Mario Stumpfel (li.), Ministerin Barbara Klepsch (2.v.re.), Ronny Wähner (Mitte), Mitglied des sächsischen Landtages, und Christiane Porges (re.), Geschäftsführerin des EKA, während der Führung durch die Räume der Notfallambulanz.
Foto: André Kaiser

„Durch die Erweiterung, den Umbau und die Modernisierung der räumlichen Gegebenheiten der interdisziplinären Notaufnahme am EKA kann auch in Zukunft eine bestmögliche Versorgung unserer Patienten sichergestellt werden. Besonders die überdachte Liegendanfahrt für Rettungswagen führt zu deutlich verbesserten Bedingungen in der Versorgung von schwerstverletzten Patienten“, so die Information aus dem Klinikum.

Eine besondere Herausforderung sei dabei die Umsetzung der Maßnahme im laufenden Betrieb der Notaufnahme gewesen. „Wir danken daher unseren Mitarbeitern, dem Rettungsdienst und unseren Patienten für die Geduld und das Verständnis für die nicht immer einfachen Bedingungen während der zweijährigen Bauzeit. Wir danken auch allen Beteiligten, der Projektsteuerung, den Architekten, Fachplanern und den ausführenden Firmen, die durch ihr Engagement zum Erfolg des Umbaus beigetragen haben“, erklärten hierzu Geschäftsführerin Christiane Porges sowie der Ärztliche Direktor Dr. med. habil. Jürgen Prager.

Nun, anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme der neuen Notfallambulanz im Erzgebirgsklinikum, war u.a. auch die Sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch vor Ort, um sich von den neuen Räumen ein Bild zu machen.

Die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.
Foto: André Kaiser

„Der Umbau und die Erweiterung der Notfallaufnahme schafft alle Voraussetzungen für eine Behandlung nach dem neusten medizinischen Standard“, so die ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt während ihrer Rede. Man könne stolz darauf sein, was auf dem medizischen Sektor in Sachsen in den letzten 30 Jahren bewegt wurde. „Wir wissen aber auch, dass wir nicht nachlassen dürfen, besonders im ländlichen Raum. Mein Dank und Respekt gilt dem Team, welches in der Notaufnahme 24 Stunden am Tag arbeitet und bereit ist“, so die Ministerin.

Landrat Frank Vogel
Foto: André Kaiser

Der Landrat des Erzgebirgskreises, der Träger des EKA ist, Frank Vogel sagte: “Mit der Inbetriebnahme der erweiterten und modernisierten Räume der zentralen Notaufnahme werden hier die Voraussetzungen für eine professionelle, interdisziplinäre und bestmögliche Behandlung der Patienten geschaffen. Diese zukunftsorientierte Investition stärkt nicht nur die Leistungsfähigkeit des kommunalen Krankenhauses, das in mittelbarer Trägerschaft des Erzgebirgskreises steht, sondern auch dessen Stellung in der regionalen Krankenhauslandschaft. Mein Dank gilt an dieser Stelle der Krankenhausleitung, die sich mit der Realisierung dieses Vorhabens einer gesellschaftlichen Verantwortung gestellt hat. Auch dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz danke ich für die Unterstützung mit Fördermitteln. Möglich werden derartige Investitionen zudem erst durch die soliden Strukturen unter dem Dach der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH. Ein herzlicher Dank gebührt außerdem den Beschäftigten des Klinikums für das entgegengebrachte Verständnis und ihre Leistungen in dieser Zeit.”

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