Eine Wolf(f) macht noch kein Rudel: 1. Chemnitzer Rudelsingen im Kraftwerk

Die ausgebildete Sängerin Christine Wolff (l.) und die Geschäftsführerin des Kraftwerk e.V., Ute Kiehn-Dziuballa, freuen sich auf die Premiere des Musikerlebnisses.Foto: Cindy Haase

Chemnitz/OT Kaßberg. Mit diesem Namen kann ja eigentlich nichts schief gehen: Christine Wolff will am 21. Juni im Chemnitzer Kraftwerk ein ganzes Rudel zusammen treiben.Gemeinsam soll dann knapp zwei Stunden lang gesungen werden. Rudelsingen nennt sich diese besondere Art der Veranstaltung. In Chemnitz erlebt das von David Rauterberg entwickelte und geschützte Konzept Sachsen-Premiere. Bundesweit liegt Rudelsingen schon im Trend: Jeden Monat treffen sich bis zu 10.000 Menschen in ganz Deutschland in über 100 Städten, um gemeinsam mit einem der 10 Rudelsing Teams Hits und Gassenhauer von gestern und heute zu singen.

Christine Wolff bildet gemeinsam mit ihrem Sohn Alex Capistran solch ein Team. „Rudelsingen ist etwas anderes als im Chor zu singen“, verdeutlicht sie. Während im Chor das Niveau oft sehr hoch sei und das viele Leute abschrecke, könnten beim Rudelsingen alle mitmachen – egal, wie gut oder schlecht jemand singen könne. „Das mischt sich dann im Klang“, weiß die ausgebildete Sängerin, die auch mehr als zehn Jahre als Solistin am Chemnitzer Opernhaus auftrat.

Gesungen werden Lieder von Pop, über Rock bis hin zu Volksmusik und Schlager. Immer dabei sind Stück von ABBA und den Beatles, auch „Another Brick in the Wall“ von Pink Floyd darf nicht fehlen. Per Beamer werden die Texte auf die Leinwand projiziert. „Wir haben insgesamt 800 Stücke im Portfolio“, nacht die Expertin, die an dem Abend nicht nur als sängerischer Leit-Wolf(f) fungiert, sondern auch die Moderation übernimmt, neugierig. Ihr Sohn spielt zur Unterstützung Piano. „Wir sind ja als Verein für alles Kulturelle aufgeschlossen“, ist auch Kraftwerk e.V.-Geschäftsführerin Ute Kiehn-Dziuballa schon gespannt auf das Format.

Service
Das 1. Chemnitzer Rudelsingen findet am 21. Juni ab 19 Uhr im Kraftwerk statt. Gesungen wird für 3×30 Minuten mit kurzen Pausen. Der Eintritt kostet 10 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Um Voranmeldung unter www.rudelsingen.de wird zur besseren Planbarkeit allerdings gebeten.

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