eins vergibt Auftrag für Gasmotoren an MAN

Wilfried von Rath, Mitglied des MAN Energy Solutions-Vorstand (3.v.l.) und Eins-Geschäftsführer Roland Warner (4v.l.) besiegelten am Mittwoch den Auftrag.Foto: Cindy Haase

Chemnitz. Mit Hilfe von Motorenheizkraftwerken (MHKW) will Energieversorger eins bis 2029 aus der Braunkohle aussteigen. Nun steht auch fest, wer die zwei MHKWs in Chemnitz errichten wird. In der europaweiten Ausschreibung setzte sich MAN Energy Solutions als Generalunternehmer durch. Am Mittwoch wurde der Vertrag mit einem Auftragsvolumen von rund 130 Millionen Euro unterzeichnet.

Ansicht des Motor. Foto: MAN Energy Solutions

Es ist damit das größte Investitionsvolumen von eins für ein einzelnes Projekt.“Wir schauen jetzt auf ein gutes Jahr europaweiter Ausschreibung aber bereits vier Jahre Vorarbeit“, verdeutlich Roland Warner, Vorsitzender der eins-Geschäftsführung die Bedeutung und Dimension der Entscheidung.
Die zwei Gasmotoren, die durch MAN errichtet werden, sind KErnstück der zukünftigen Energieerzeugung des Unternehmens.

Neben Erdgas können die Motoren auch Biogas und synthetisches Gas verarbeiten. Rund 150 Megawatt elektrische und 130 Megawatt thermische Liestung stellen sie bereit. Auch die Ausmaße der Motoren wissen zu beeindrucken: Jeder ist 14 Meter lang, 4,5 Meter hoch, 3,8 Meter breit und wiegt 145 Tonnen.

Im Jahr 2021 sollen die zwei rieisgen Motoren angeliefert und bis 2022 aufgestellt und in Betrieb genommen werden. „Wir sind enorm froh und stolz, zur emissionsarmen Wärmeversorgung der Stadt Chemnitz beitragen zu können“, sagte auch Wilfried von Rath, Mitglied des Vorstandes bei MAN Energy Solutions. Er sieht in kommunalen Unternehmen wie eins das Rückgrat der Energiewende und Daseinsvorsorge in Deutschland, denn sie sicherten die klimafreundliche und sichere Versorgung.

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