Eintrag ins Ehrenbuch

Katharina Wendloff, Vorsitzende des Falkenauer Seniorenvereins und Jürgen Kröhnert, Vorsitzender des ABC-Vereins (r.) gemeinsam mit Oberbürgermeister Volker Holuscha nach dem Eintrag in das Ehrenbuch der Stadt Flöha. Foto: Uwe Wolf

Flöha. Ehrenamtliches Engagement ist für die Gesellschaft wichtig. Es ist das Rückrat der Solidargemeinschaft. Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre das Klima noch ein ganzes Stück frostiger als es jetzt schon ist.

Die Stadt Flöha würdigt das Engagement, in dem sich zwei Vereine in das Ehrenbuch der Stadt einschreiben konnten – der Allgemeine Bastel- und Beschäftigungscenter Flöha e.V. (ABC Verein) und der Seniorenverein Falkenau e.V. „Beide Vereine sind seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert und werben miot ihrer Arbeit für ein besseres Miteinander“, sagte Oberbürgermeister Volker Holuscha zum Neujahrsempfang.

Der ABC-Verein hat sein Domizil in der Baumwolle, seit diese Einrichtung eröffnet wurde. Die Palette der Aktivitäten reicht vom Bau von Schiffsmodellen über Düsenjets bis hin zum Nachbau der Gebäude der alten Baumwolle. Außerdem wird seit Jahren an einer großen Modellbahnanlage gearbeitet. “Der ABC-Verein ist ein großer Gewinn für die Stadt, denn er ist auch bei städtischen Festen präsent und  führt auch eigene interessante Ausstellungen durch“, so der Oberbürgermeister. Wichtig ist Volker Holuscha auch, dass der Verein generationsübergreifend tätig ist. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren können mitarbeiten.

Die Wurzeln des Falkenauer Seniorenvereins gehen bis zum 1972 gegründeten Volkssolidarität Club zurück. 1992 wurde dann der Gemeinnützige Seniorenverein Falkenau in das Vereinsregister eingetragen. Somit feiert der Verein in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. „Der Verein organisiert nicht nur Ausfahrten und Feste, sondern auch monatliche Tanz- und Geselligkeitsveranstaltungen“, erklärte Volker Holuscha. „Die Resonanz ist groß. Zwischen 50 und 60 Senioren nehmen an den monatlichen Veranstaltungen teil.“  Beliebt sind auch die 14-tägigen Kegeltreffen und die Busausfahrten. Weiterhin führt der Verein Fahrten und die Begleitung zu Behördengängen und zum Arztbesuch durch.

„In unserer Stadt stand es schon mal besser um das Ehrenamt“, stellte Holuscha fest. „Leider wird die Zahl  derer, die sich ehrenamtlich einbringen wollen, immer kleiner.“, Der Verwaltungschef stellte fest, dass Dinge wie Seniorenbetreuung, soziale Projekte aber auch die Feuerwehr nicht mehr funktionieren, wenn keiner mehr ehrenamtlich mitmachen will. uw

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