Erfolgsautor Sebastian Fitzek mit Benefizlesung in Chemnitz zu Gunsten des Weissen Ring

Wenke Helmbold (l.) von der Universitas Chemnitz und Friedrich Schulze, Leiter der Außenstelle Chemnitz des WEISSEN RING (r.) mit Erfolgsautor Sebastian Fitzek. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz. Endlich mal wieder positive Nachrichten aus dem Stadion an der Gellertstraße: Bestsellerautor Sebastian Fitzek („Das Paket“, „Passagier 23“ und viele mehr mit insgesamt mehr als 11 Millionen Exemplaren Auflage) las am Abend aus seinem aktuellen Buch „Der Insasse“. Doch nicht nur die Lektüre des spannenden Werkes stand dabei im Mittelpunkt. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem WEISSEN RING.

Dieser macht seit 1991 alljährlich zum 22. März, dem Tag der Kriminalitätsopfer, auf die Belange und Bedürfnisse schuldlos in Not Geratener aufmerksam. Versucht wird, Menschen wieder in ein normales Leben zurück zu helfen. Sebastian Fitzek unterstützt den sächsischen Landesverband mit seiner heutigen Benefizlesung.

Fitzek bei der Pressekonferenz vor der Lesung.

Fitzek lebt durch seine Psychothriller sozusagen vom Verbrechen und macht sich gleichzeitig für Opfer stark. „Habe festgestellt, dass es mich mehr fasziniert, wie Menschen auf Gewalt reagieren“, sagte Fitzek im Vorfeld der Lesung in Chemnitz zu seiner Motivation. „Ich habe es mir aber nicht auf die Agenda geschrieben, durch meine Bücher zum Opferanwalt zu werden“, bekannte er. Ihm gehe es darum, dass oft nicht nur die Opfer selbst sondern auch die Angehörigen ihr Leben lang damit zu kämpfen haben. „Ich habe in meinen Büchern im Gegensatz zur Realität das Glück, alles zu einem guten Ende zu bringen“, weiß er.

„Als Opfer brauchen sie Hilfe, auch wenn sie meist nicht zu Ikonen in der Öffentlichkeit stilisiert werden wollen“, glaubt Fitzek. Deswegen sei ihm das Engagement für den WEISSEN RING so wichtig.

“Die Veranstaltung war innerhalb eines Tages ausverkauft“, freute sich Friedrich Schulze, Leiter der Chemnitzer Außenstelle des WEISSEN Ring. Rund 300 Zuhörer kamen in den Genuss von Fitzeks Lesung – gekommen wären gern noch viel mehr. „Wir hätten natürlich auch gern noch mehr gehabt, aber er hat das limitiert. Er will seine Fans nicht enttäuschen und die vielen Autogrammwünsche im Anschluss auch bedienen“, erklärt Schulze.

Sebastian Fitzek kam direkt von der Leipziger Buchmesse, wo er sein ganz neues Buch „Fische, die auf Bäume klettern“ präsentierte, nach Chemnitz. Es ist allerdings nicht seine erste Lesung für den WEISSEN RING. Bereits im vergangen Jahr war er in Dresden präsent.

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