Eric Frenzel haut in die Tasten

Eric Frenzel hat es sich bequem gemacht, schreibt auf dem Laptop seine Kolumne, die Sie in unserer Region nur im WochenENDspiegel lesen können. Foto: peplies consult

Eric Frenzel bietet einmalig Perspektiven

Von Sven Günther
Region. Er ist ein Wiederholungs-Tastentipper, ein Weiterschreiber, ein Dauer-Kolumnist. Eric Frenzel, unser erzgebirgischer Olympiasieger und Weltmeister der Nordischen Kombination, teilt seine spannenden Erlebnisse bei Weltcup und Weltmeisterschaften wieder exklusiv in unserer Region mit den Lesern des WochenENDspiegel.
Nur bei uns erfahren Sie, wie sich Eric Frenzel vor und nach den Wettkämpfen fühlt, wie er die Ergebnisse einschätzt und was er erlebt, wenn die Kameras der Fernsehteams längst ausgeschaltet sind.
Wir sind an den Wochenenden dabei, wenn Eric Frenzel, der in Geyer (Erzgebirge) geboren wurde, am Fichtelberg zum Weltstar reifte, um Punkte kämpft.
Wir können aus einer einmaligen Perspektive mitfiebern, wenn er vom 19. Februar bis zum 3. März in Seefeld in Österreich um die Weltmeister-Titel in Einzel und Staffel springt und läuft.
Die erste Kolumne von Eric Frenzel aus dem norwegischen Lillehammer lesen Sie auf Seite 2 und immer vor den Wettkämpfen auf www.wochenendspiegel.de im Internet.

Hier seine erste Kolumne

Zufrieden in Lillehammer

Von Eric Frenzel
Lillehammer. In Norwegen fühle ich mich wohl. Von der Anlage in Lillehammer bis hin zu dem begeisterungsfähigen norwegischen Publikum, das auch Sportlern aus anderen Nationen die Unterstützung gibt, die sie benötigen, um gute Wettkämpfe abzuliefern.
Diesmal taten sich die rot-blauen Fans mit dem Bejubeln der ausländischer Sportler wohl noch etwas leichter, machte doch der Lokalmatador, Jarl Magnus Rii-ber, aus den drei Wettkämpfen mit drei Siegen ein norwegisches Happening. Ich ziehe den Hut vor Jarl Magnus, er ist im Moment der Mann, den es zu schlagen gilt.
Da ich zweimal kurz hinter ihm die Ziellinie passierte, war auch für mich das Wochenende ein erfolgreiches. Richtig aufgeregt war ich beim Massenstart, den wir nach einigen Jahren Abwesenheit  wieder absolvieren durften. Ein Rennen quasi von der Spitze aus zu starten, hatte und hat für mich seinen besonderen Reiz, der eben auch für taktische Überlegungen ausreichend Raum lässt. Diese Wettkampfart wünsche ich mir öfters.
Der Weltcup macht kurz nach dem er gestartet ist, erstmal eine zweiwöchige Pause, die wir für Heimtraining und einen Lehrgang in Lillehammer nutzen werden. Für mich steht dabei an vorderster Stelle, das Sprungvermögen auf ein konstant hohes Niveau zu bringen. Mit den Sprüngen in den Wettkämpfen mit meinen beiden Podestplätzen war ich schon sehr zufrieden, nun gilt es zu optimieren. Das Sprungergebnis muss gegenwärtig unter den Top Five liegen und dies mit weniger als eine Minute Rückstand in der Loipe, wenn man um den Sieg mit kämpfen will. Die starken Norweger sind eine Herausforderung für uns, auf die wir uns freuen und auf die wir uns am besten vorbereiten… in Lillehammer.

 

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