ERZ schlägt DSDS

Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve, l.), Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach, M.) und Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki, r.) werten Videos aus. Foto: ZDF/Uwe Frauendorf.

Millionen-Publikum beim Erzgebirgskrimi!

Region. Unsere Heimat wird immer mehr zum TV-Star. 7,13 Millionen Menschen schauten sich am Samstagabend im ZDF den neuen Erzgebirgskrimi „Tödlicher Akkord“ an – Rekord an diesem Abend. Dieter Bohlens „Deutschland sucht den Superstar“ lockte 3,55 Millionen Menschen zu RTL, „Hirschhausens Quiz des Menschen XXL“, das von der ARD 20.15 Uhr ausgestrahlt wurde, sahen 3,95 Millionen Menschen. Schon der erste Erzgebirgskrimi war ein Hit. Im November letzten Jahres schalteten 6,21 Millonen Menschen ein. Das Thema diesmal: Die Landschaftsarchitektin Katja Hartmann (Odine Johne) wird erschlagen im Wald gefunden. Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve) und seine Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) ermitteln im Kreis des Bergmannsorchesters Schneeberg, in der Katja als Hornistin spielte. Unterstützt werden Sie dabei von der Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach). Als es bei der Generalprobe zum alljährlichen Bergstreittag ein weiteres Opfer gibt, spitzen sich die Ereignisse im nur scheinbar idyllischen erzgebirgischen Hügelland zu…

Den Erfolg erklärt ZDF-Redakteur Pit Rampelt: „Natürlich gibt es ortsunabhängige Ausprägungen im menschlichen Zusammenleben, die für eine Krimihandlung relevant sind. Dennoch ist es ein Ziel der neuen Samstagabend-Reihe Geschichten zu erzählen, die das Erzgebirge nicht nur als attraktive Kulisse verwenden, sondern die spezifisch im Erzgebirge angesiedelt sind. Der erste Film ‚Der Tote im Stollen‘ hatte die vielversprechenden Lithium-Funde zum Thema, im zweiten Film ‚Tödlicher Akkord‘ spielen nun der beeindruckende Bergstreittag, der seit 1665 (!) jährlich am 22. Juli in Schneeberg stattfindet, und die Nähe zu Tschechien eine wichtige Rolle.

Die Region hat auch die Schauspieler verzaubert!

Katharina Lorenz: „Ich war das erste Mal im Erzgebirge. Leider musste ich aus beruflichen Gründen in meinen Drehpausen ins Ausland reisen, weshalb mir viel zu wenig Zeit blieb, diese wunderbare Gegend und ihre Bewohner näher kennenzulernen. Aber ich möchte diesen Teil Deutschlands, der in mancherlei Hinsicht mit Vorurteilen zu kämpfen hat, in Zukunft privat bereisen und freue mich sehr darauf.“

Tim Bergmann: „Tatsächlich war ich zum ersten Mal dort. Es ist immer etwas Besonderes, an Orten drehen zu dürfen, die man noch gar nicht kennt. So entsteht ein wesentlich intensiverer Einblick, als wenn man sich als Tourist dort aufhalten würde. Hinzu kommt, dass ich nach den kontinuierlichen Dreharbeiten als „Kommissar von Bodenstein“ im Taunuskrimi jetzt für diesen Fall sehr gerne „die Seite gewechselt“ habe. Das ist immer spannend. Neben der Tatsache, dass wir in einem Musikinstrumente-Betrieb haben drehen dürfen, was mir die hohe Kunst dieses Handwerks erstmalig so nahe gebracht hat, war es ein sehr besonderes Erlebnis, beim Dreh Teil der ortsansässigen Blaskapelle zu sein.“ red/sg

Das Ehepaar Constance (Katharina Lorenz, l.) und Peter Wiese (Tim Bergmann, r.), in der Uniform der Bergmannskapelle. Beide schwärmen vom Erzgebirge. Foto: ZDF/Uwe Frauendorf

Gewinnspiele
Facebook