FC Erzgebirge Aue mit torlosem Remis

Aues Stürmer Pascal Köpke (links) gelang diesmal nicht viel. Foto: Stefan Unger

Sowohl die Gäste aus Fürth, wie auch die Hausherren haben vor der Begegnung in der Rückrunde je ein Sieg und eine Niederlage zu Buche stehen. Doch durch den 4:1 Erfolg der Fürther über Bundesliga-Absteiger Hannover 96 in der Vorwoche, reisten die Rohnhofer mit breiter Brust in Aue an. Die Frage vor der Partie war, wie sie die 0:2 Heimniederlage vor drei Tagen im Pokal gegen Borussia Mönchengladbach verarbeitet haben. Wie die Gäste insgesamt auftraten, war gut.

Trainer Pavel Dotchev baute diesmal die Mannschaft etwas um und gab den offensiven Spielern
Kvesic, Rizzuto und Bunjaku (zweite Spitze) von Beginn an eine Chance. Doch Torchancen waren in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten Mangelware. Der Unterhaltungswert der Partie glich sich den Temperaturen im kalten Erzgebirge an. Bis zur 40. Minute standen beide Abwehrreihen sicher, was im Umkehrschluss bedeutete: Torchancen waren Mangelware, für eine Heimmannschaft viel zu wenig. Kurz vor dem Pausentee zog Fürth das Tempo etwas an und kam prompt zur ersten und einzigen hochkarätigen Torchance.

Im Auer Spiel war erneut die fehlende Durchschlagskraft zu bemängeln, während die Spielvereinigung gut gestaffelt im Raum stand. Die wenigen Möglichkeiten der Veilchen wurden vorm Fürther Tor kläglich vergeben. Mit der Hereinnahme von Soukou und Skarlatidis sollte in der zweiten Halbzeit mehr Druck erzeugt werden. Doch lähmten viele Fehlpässe immer wieder das Auer Aufbauspiel, auch mangelndes Durchsetzungsvermögen war der Grund für wenig Torgefahr.

Da auch Nazarov in der 83. Minute aus Nahdistanz das Tor nicht traf, wird es für die Auer Mannschaft und ihre treuen Fans nun immer schwerer, noch an den Klassenerhalt zu denken. Letztlich hatte keine Mannschaft den Sieg verdient. So bleibt es bei zwei mickrigen Heimsiegen der Auer in dieser Saison.

„Ein Spiel auf hohen Niveau. Einen Sieg hatten beide aber nicht verdient“, resümierte der Fürther Trainer Jonas Radoki. „Wir wollten unbedingt gewinnen und begannen mit drei Stürmern. Ich denke schon, dass wir defensiv gut standen. Aber im Spiel nach vorn war es zu wenig. Wir waren dem Sieg näher, als Fürth. Uns fehlte aber auch ein wenig das Glück“ sagte ein verärgerter Auer Trainer Pavel Dotchev nach der Partie.

Aue: Männel – Rizzuto, Breitkreuz, Susac, Hertner – Tiffert, Samson – Fandrich, Kvesic (59. Skarlatidis) – Bunjaku (59. Soukou), Köpke. Trainer: Pavel Dotchev.
Fürth: Magyeri – Caligiuri, Franke, Gießelmann, – Narey (67. Bolly), Sontheimer (87. Rapp), Pinter, van den Berg – Sararer – Dursun, Bersiha (79. Derflinger).
Trainer: Jonas Radoki.
Zuschauer: 6.300.
Schiedsrichter: Dr. Jöllenbeck (Freiburg).

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