Erzgebirgische Pyramide im Landtag

Noch ahnt man nur an den Einzelteilen, dass hier eine Großpyramide entsteht, die
am 30. November Einzug in Sachsens Landtag angeschoben wird. Mario Günther (r.), Chef der Firma Massivholz Design Raschau-Markersbachund Holzgestalter Andreas Schmidt sind hier mit den Figuren beschäftigt. Fotos: Daniel Unger

Erzgebirgische Pyramide im Landtag

Dresden. Eine im Erzgebirge gefertigte Großpyramide ist am heutigen Donnerstag im Foyer des Sächsischen Landtages in Dresden montiert worden und wird morgen feierlich angeschoben. Auf Vermittlung der Auer Agentur ERZ.art war die Firma Massivholz Design GmbH Raschau-Markersbach mit der Fertigung beauftragt worden.

Noch vor einer Woche waren im Firmensitz nur die Einzelteile des Prachtstücks zu sehen. Pyramidenkörper, Flügel, Figuren. Trotz des Zeitdrucks geordnete Geschäftigkeit. „Alles wird pünktlich fertig”, versichert Firmenchef und „Konstrukteur” Mario Günther. Ergänzt aber: „Es war schon kompliziert. Schließlich ist die Pyramide ein Wunschanfertigung und wird ein Einzelstück. Aber das ist bei den meisten unserer Aufträge der Fall.”

Mit Aufstellung der Pyramide wird Sachsens Landtag um gut zwölf Zentner schwerer. 4,50 Meter hoch ist das erzgebirgische Traditionsstück. Auf drei Etagen werden sich 13 Figuren zweieinhalb Mal pro Minute drehen, allesamt von Holzgestalter Andreas Schmidt individuell gefertigt. Christi Geburt, die Engel, Waldmann und Förster. Bis zu 80 cm hoch sind die „kleinen” Kunstwerke. In grün, rot und elfenbein, in sogenannter ausgewaschener Farbgebung. Mit Fichte, Ahorn und Linde wurden ausschließlich heimische Hölzer verwendet.

Nach der Weihnachtszeit kommt die Pyramide wieder zurück zu ihren Herstellern ins Erzgebirge. Zwecks fachgerechter Einlagerung in entsprechend klimatisierten Räumen wartet sie dann auf die nächste Reise in Sachsens Landtag.

Hier sehen Sie die ersten Fotos vom Aufbau der Pyramide im Landtag:

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