Wie lange soll die Weihnachtsbeleuchtung brennen?

Zum Thema Weihnachtsbeleuchtung gab es viele Zuschriften

Zum Thema Weihnachtsbeleuchtung gab es viele Zuschriften
Foto: Thomas Jacobi

Es bleibe Licht?

Zum Thema Weihnachtsbeleuchtung

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gab es viele Zuschriften. Hier lesen Sie eine Auswahl.

In unserem Kurzurlaub letzte Woche in Schneeberg las ich interessiert Ihren Artikel.
Bereits letztes Jahr machten wir im Januar Urlaub im Erzgebirge – in Seiffen. Nach einem anstrengenden Jahr genossen wir die Ruhe, die gemütliche Atmosphäre und Spaziergänge durch die wunderbar beleuchteten Straßen. Uns wurde berichtet, der Seiffener Bürgermeister hätte darum gebeten, die Beleuchtung noch bis 02. Februar zu belassen und offenbar kamen sehr viele dieser Bitte nach. Auch kennen wir diesen Brauch von Freunden und machen es inzwischen auch so. Der Januar ist noch so dunkel und die Lichter sind angenehm, gemütlich, irgendwie tröstlich. Also von mir als Tourist ein klares „Ja“ für eine stimmungsvolle Beleuchtung!
Als erzgebirgische Famile mit Tradition sind wir der Meinung, dass Menschen die sich der Tradition bewusst sind und dazu noch etwas für die Belebung dieser Region beitragen wollen, selbst entscheiden und wissen, wie lang die Licher brennen.
Die Energiespardebatte ist „lächerlich“ angesichts der vielen Energieverschwendungen, wie die 200 m zum Supermarkt mit dem Auto fahren, mehrmals das Auto umparken, SUV Autos mit Einzelfahrer zum Angeben, stundenlang Rasenmähen und den Nachbarn auf dem Geist gehen statt Pflanzen für Vögel anpflanzen (siehe Sendung „ausgezwitschert“ im Fernsehen) und die Umwelt mit stinkenden Holzfeueröfenrauch mehr denje zu verpesten etc.
Zur Länge der Zeit gehört auch die Tatsahe, dass die Weihnachtszeit zu Weihnachten beginnt und dann erst der Weihnachtsschmuck seinen eigentlichen Auftritt hat. Wenig bekannt ist, dass früher im Erzgebirge in der „langen Nacht“ am 23.12. der Weihnachtsschmuck aufgebaut wurde und dann die hohe Zeit begann. Es soll ja Häuser geben, wo Silvester schon wieder alles verschwunden ist, weil man es dann nicht mehr ertragen kann.
So gesehen ist mit dem Auftreten der Pfefferkuchenschwemme und Weihnachtsdeko vor dem Totensonntag in den Kaufrauschhäusern und auf den Straßen doch schon alles verloren?
Angesichts der Zeichen der Zeit vermissen wir das Engagement der jungen und mittleren Generation zu unseren Tradition, wogegen dies in anderen Ländern (z.B. Bayern) mit gefeiert und bewundert wird. Oder wie ist anders die absolute Überalterung in den Erzgebirgsvereinen der Region zu bewerten? Abgesehen von wenigen Ausnahmen, gehen viele Traditionen, auch sprachliche, mit dem Aussterben der alten Erzgebirgler verloren, wenn hier nicht bald ein großer Sinneswandel eintritt und man zu seiner Heimat und den Traditionen wirklich steht und die Pflege mehr achtet als bisher.
In Chemnitz, dem sich selbst bezeichnenden „Tor zum Erzgebirge“ soll ja das Sprechen von erzgebirgischer Mundart in der Arbeitswelt als Makel gelten. Tor zum Erzgebirge???
Viel wichtiger und ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre eine „Erzgebirgssatzung“, eine gemeinsame Empfehlung der Bürgermeister und des Landrates des Erzgebirgskreises an ihre Bürger in den Amtsblättern und Veröffentlichungen, dass endlich die hässlichen blauen und kalten Weihnachtsbeleuchtungen verschwinden oder bunte Blinkis nicht mehr das Auge vergewaltigen. Oftmals wird dies von jungen Zugezogenen oder Erzgebirglern angebracht, die nicht unsere Tradition pflegen, sondern sich abheben möchten von der Tradition.
Zur Tradition gehören warme Lichter! Und ein einheitliches Auftreten der Politiker dieser Region. Wenigstens an dieser Stelle!!!
Carola Weber

Ich bin sehr dafür, dass die Festbeleuchtung bis zum 2. Februar (Lichtmess) bestehen bleibt. Ich selbst praktiziere das schon immer und finde es schade, dass ein Großteil der Erzgebirger bereits am 7. Januar jede Gemütlichkeit in Form von Lichtern „verschwinden“ lässt. Gerade unsere Region hat ja ihren besonderen Reiz in der Weihnachtszeit und diese geht bis Lichtmess (für mich).
Letztes Jahr erhielt ich bereits Mitte Januar einen besorgten Anruf meiner Wohnungsverwalterin, ob etwas nicht stimme, weil ich den Schwibbogen noch jeden Abend an hatte (sehr befremdlich für mich)…
Naja, wie auch immer, ich bin jedenfalls dafür. Vielleicht käme dadurch etwas länger Licht in unsere Herzen.
Gabi Adner

Ich bin sehr dafür, dass die Schwibbögen und Pyramiden im Erzgebirge bis Lichtmess eingeschaltet bleiben. Persönlich praktiziere ich das schon, seit ich vor ca. 15 Jahren nach Burkhardtsdorf im Erzgebirge gezogen bin. Gerade die Stimmung, die die Lichter zaubern, macht das Erzgebirge doch auch für viele Touristen so interessant. Besonders in der lichtarmen Jahreszeit mit den kurzen Tagen hat man doch Sehnsucht nach Licht.
Peter Schulz

Ich hoffe auch, daß das Erzgebirge weiterhin in der Weihnachtszeit im Lichterglanz erstrahlt, nicht im Lichtermeer untergeht. Ich halte es wie viele andere auch weiterhin so, daß die Weihnachtszeit, somit auch die Weihnachtsmärkte, erst nach dem Totensonntag beginnen sollte und an Hochneujahr, also am 6. Januar die Weihnachtszeit endet. Es gab in meinem Elternhaus wie in vielen anderen Häusern noch den Brauch, am sog. Hochneujahrsheiligabend nochmal in die Weihnachtsmette zu gehen und nochmal ein besonderes festliches Hochnneujahrheiligabendessen zu genießen. Bei weitem sind nicht alle Erzgebirger der Meinung, die Weihnachtslichter bis Lichtmeß brennen zu lassen. So wie es beileibe nicht ergebirgisch ist, den Weihnachtsstollen, den Weihnachtsmann, Lebkuchen und Oblaten schon im September in den Geschäften anzubieten. Die meisten Leute haben zu Weihnachten heute schon keinen Appetit mehr auf solche Sachen.
Die Weihnachtszeit in dieser Weise zu dehnen, führt zur Verwässerung und dient letztendlich nur dem Kommerz. Es gab schon einmal in der Freien Presse in den Jahren 2004/2005 eine Absicht, eine Aktion, die originellsten Weihnachtsilluminationen herauszufordern und zu prämiieren. Die Leserreaktionen darauf zeigten, daß man keine Amerikanisierung wünschte und man auch nicht wollte, daß sich das Erzgebirge zu Tode blinkt. Das Erzgebirge sollte werben mit bergbaulicher Tradition, Gefühl, Freundlichkeit, Umgänglichkeit. Dazu gehört auch schon einmal ein freundlicher Gruß, wenn man unterwegs ist. Ein herzliches Glückauf hat noch nie geschadet. Das Erzgebirge sollte auch werben mit gepflegten und gut beschilderten Wanderwegen. Dem entgegen steht leider, daß viele Wander- und Forstwege bei Waldarbeiten zerstört werden. Wenn es schon mal präparierte Langlaufloipen gibt, werden diese auch häufig durch Forst, Jagd, Reiter oder Fußgänger nicht respektiert. Weiterhin sollten wir gute, preiswerte Gastlichkeit mit möglichst traditionellen Gerichten fördern. Griene Kließ mit Schwammebrie reicht da bei weitem nicht. Zu häufig kann selbst das Gaststättenpersonal von Ausflugsgaststätten keine Auskunft zu nahegelegenen Ausflugszielen geben. Ich würde auch gut finden, wenn man bei Zahlung von Kurtaxen dann Gästekarten mit Vorteilen im regionalen Verkehr ausstattet. Es gibt also verschiedenste Möglichkeiten für die Förderung und dann den Erhalt des Tourismus etwas zu tun.
Achim Theml, Zwönitz
Meiner Meinung nach : JAAAAA ! unbedingt 🙂
Ich persönlich mache das schon seit Jahren so und freue mich natürlich über weitere Mitstreiter in Aue…ganz besonders wenn das Rathaus mit gutem Beispiel vorangeht. Natürlich weiss ich, dass traditionell Weihnachten am 6.Januar endet, aber Schwibbögen sind doch nicht nur ein christliches Symbol, sie erinnern auch an den Bergbau in unserer Heimat und machen sie unverwechselbar in Deutschland. Ich hatte über den Jahreswechsel Besuch aus den „alten“ Bundesländern und konnte dessen Begeisterung über unsre geschmückten, erleuchteten Fenster erleben. Warum also die dunkle Jahreszeit nicht noch länger mit freundlichem Licht erhellen ? Ich hoffe auf weitere Mitstreiter!
Astrid Reich, Aue
Nüchtern betrachtet sieht die Wirklichkeit so aus das der Begriff Weihnachtsland mit viel Licht inzwischen für viele Touristen mehr im Hintergrund eine Rolle spielt. Touristisch betrachtet betrifft es doch hauptsächlich nur die einschlägigen Weihnachtsstädte die auch Sehenswürdigkeiten anzubieten haben. Hinzu kommt das zum Bsp. Reisebusse aus Kosten – und Zeitgründen immer die gleiche Fahrtroute nehmen und somit unbedeutende Orte nie durchfahren werden. Diesen Effekt, Aah sieht das toll aus, ist außerdem lange vorbei. Er folgt dem Prinzip, was ich schon tausend mal gesehen und gehört habe, wird langweilig und interessiert in Wirklichkeit niemanden mehr. Psychisch betrachtet spricht man da von einer Reizüberflutung, man schaltet dann irgendwann ab.
Gerade wenn es dunkel wird und man einen Spaziergang machen könnte um all das auf sich wirken zu lassen, trifft man ab einer gewissen Uhrzeit keinen mehr auf der Straße, weil die meisten vor der Klotze sitzen. Ich persönlich war am 1. Feiertag am spätem Nachmittag spazieren, ich war der einzige. Es war schön und stimmungsvoll, aber die Hälfte Licht hätte es auch getan. Ich finde den Lichterwahnsinn mehr als übetrieben. Wozu müssen ganze Häuser und mehr als eine Tanne im Garten rundherum beleuchtet werden?
Vorallem in Gegenden, wohin ein Tourist sich nie verlaufen würde. Das ist blanke Energieverschwendung.  Wie heißt es doch so schön, alles in Maßen und nicht in Massen. Das Lichtermeer als touristischen Anziehungspunkt zu bewerten, ist überholt und auch nur bedingt von Bedeutung. Das war einmal. Ich habe mir oft die Frage gestellt ob die meisten nach Neujahr überhaupt noch an Weihnachten und den damit verbundenen Hintergrund denken. Habe da so meine Zweifel. Da wäre der Effekt wertvolle Energie zu sparen und die Energieressourcen der Erde aus klimatischer Sicht zu schonen, viel wertvoller. Und wenn Touristen nach Neujahr in´s Erzgebirge fahren, dann nur wegen der Winterlandschaft und Ski fahren und nicht wegen dem Lichtermeer.
Klaus Stephan

Hallo,
ich bin dafür, dass die Lichter im Erzgebirge bis zum 2. Februar leuchten. Ich habe kein Problem damit, da ich es jetzt schon so handhabe.
Man sollte jede Möglichkeit nutzen, dass Erzgebirge attraktiver zu machen.
Maria Schaarschmidt, Geyersdorf

Sehr geehrte Damen und Herren,
finden Lichtel-Rebellen ihren Aufstand nicht selbst peinlich? Imageschäden werden damit kaum behoben.Wenn weihnachtliche Lichtelzeit Thema der Politiker wird , vielleicht gar mal verordnet bzw. dringend angeraten wird , ist es Zeit in Köpfen für Licht zu sorgen.Gibt es tatsächlich für Politiker in Zusammenhang mit brandstiftenden Lichteln u.v.m. weit Wichtigeres mit ihren Wählern zu diskutieren? Wer an Umsatz denkt sollte nicht vergessen , Kaufkraft entscheidet noch immer je Euro nur einmal darüber und Konkurrenzgewinne dürften minimal zu Nachteil anderer sein. Die Vorstellung ,vom Nachbar böse Blicke zu ernten ,gar gemeldet zu werden,wenn am 6.Januar der Schwibbogen verschwindet , weckt fast ganz andere Gedanken und Fragen zur Wertegesellschaft.
Roland Winkler, Aue

Glück Auf,  meine Meinung ist das jeder selbst für sich entscheiden sollte wie lang er die Fenster beleuchtet hat. Dies von den Tourismus abhängig zu machen finde ich nicht richtig da es ja nicht um die Touristen geht sondern um die Tratition im Erzgebirge. Wer sich über die Stromkosten aufregt sollte sie am besten gleich komplett auslassen, in der Adventszeit brennen sie ja nu aah. Dann sollten Sie sich Sachsen nennen und nicht Erzgebirger. Es heißt ja nu aah “ Deitsch un frei wolln mr sei weil mr Arzgebirger sei …“ Un kaane von wu anersch har.
Th. Broeder

Die Debatte um die Beleuchtung bis Lichtmess finde ich sehr interessant. Auch im Kollegen- und Freundeskreis und in der Nachbarschaft ist das alljährlich Thema.
Meiner Meinung nach ist die Antwort ganz einfach: das wird im nun so großen Erzgebirge nichts mit einer einheitlichen Beleuchtung bis Lichtmess. Dazu sind die Traditionen in den Gegenden zu unterschiedlich.
Ein Grundproblem ist sicher auch, dass die Weihnachtszeit praktisch schon nach den Sommerferien beginnt, wenn das erste Weihnachtsgebäck in den Supermärkten liegt. Viele, insbesondere der Handel, warten auch nicht mehr den Totensonntag ab, ehe sie die Weihnachtsdeko an den Start bringen. Es blinkert, glitzert und dudelt in einem Maße, dass ich beinahe (aber auch nur beinahe) verstehen kann, dass es manche schnell satt bekommen. Ich erlebe zu meinem Erschrecken, dass bei manchen die Weihnachtssachen schon nach Neujahr wegkommen.
Zum guten Schluss: wie ist es in meiner Familie? Die Adventszeit beginnt am Freitag vor dem 1. Advent (gegen den Willen meines Mannes, der die Beleuchtung erst am Samstag 18:00 Uhr einschalten würde, wenn der 1. Adventssonntag eingeleutet wird). Der Christbaum wird am 24.12. angeputzt. Ich freue mich, wenn ich morgens um kurz nach fünf zur Arbeit fahre und die Lichter bei den anderen Frühaufstehern im Fenster leuchten (wie bei uns auch). Wir genießen jeden Abend die gemütliche Atmosphäre, die die normale Beleuchtung überflüssig macht. Ist der 2. Februar heran, schalten auch wir die Schwibbögen aus!
Janet Baldy-Ramm, Schönbrunn

Liebe Redaktion,
haben wir keine anderen Probleme als wer wie lange seinen Schwibbogen leuchten läßt? Muß in Deutschland jeder Firlefanz gesetzlich geregelt sein? Und: Seit wann bin ich irgendjemandem eine Rechenschaft schuldig, wie lange und wo ich in und an meinem Haus ein Licht anschalte? Asylforderer überfluten unser Land und unsere Kultur, begehen Straftaten, wie nicht nur die letzten Tage gezeigt haben. Aber anscheinend ist im Erzgebirge alles in Butter, die Leute freuen sich schon auf die nächste Schnitz- oder Klöppelausstellung oder ein „Pyramidenanschieben“. Die Jugend wandert ab, die Alten sterben weg. Überall stehen Häuser zum Verkauf, in teilweise guter Lage und zu einem fairen Preis. Doch: Was nützt mir ein schnuckliges Haus in Rübenau, wenn mein Arbeitsplatz in Chemnitz ist? Bus und Bahn lächeln nur müde bei der Verbindung. Supermarkt? Restaurant? Fehlanzeige. Wer kann und mobil ist, fährt eben mal die paar Kilometer nach Tschechien, dort spielen solche Sachen wie Ladenöffnungszeiten nicht die große Rolle. Und ich glaube kaum, daß dort eine Diskussion über die Betriebszeit von Weihnachtsbeleuchtung stattfindet.
D.Welzel

Ich bin dafür, daß die Weihnachtszeit nach dem 6. Januar endet. Ich bin 60 Jahre alt und kenne es nicht anders.
So wie ich es als Kind erlebt habe, dass ist für mich Tradition. Es ändert sich vieles in der Gesellschaft, aber es sollte nicht alles dem Commerz geopfert werden. Für die einen Touristen ist die Beleuchtung der Fenster bis Lichtmess romantisch, andere finden es vielleicht aber auch kitschig, wenn sie erfahren, daß hier im Erzgebirge die Weihnachtszeit bis Februar geht. Dazu kommt, dass oft auch der Schnee fehlt, der diese Stimmung erst perfekt macht. Ich bin Mitglied im Zwönitzer Schnitzverein, wo heimatverbundene Leute Tradition bewahren. Dort ist man ebenso meiner Meinung.
Wolfgang Busse

Ich halte das in unserem Haus schon drei Jahre aus und durch, auch wenn ich dabei ab dem 7.Januar ein „Exot“ auf unserer Straße bin. Ich begrüße die Initiative sehr, ist doch die lichtarme Zeit dadurch viel freundlicher.
Friedemann Schlotte, Lauter-Bernsbach

Die Beleuchtung bis Lichtmess brennen zu lassen ist mit einem glatten Ja zu beantworten. Aber ich möchte einmal etwas zur erzgebirgischen Tradition vermerken. In früheren Jahrzehnten (Ich bin Jahrgang 41) wurden die Lichter erst am 24.Dezember 18 Uhr angezündet. Da elektrische Fensterbeleuchtung bei den meisten Bewohnern noch nicht vorhanden war wurden Kerzen ins Fenster gestellt. Diese waren natürlich auch teuer und deswegen wurde nicht schon im Advent mit der Beleuchtung begonnen. Zur Zeit ist zu beobachten,daß Beleuchtungen schon
einen Tag nach dem Totensonntag brennen. Diese Auswüchse haben mit einer erzgebirgischen Tradition nicht das geringste zu tun.
Klaus Weißbach
09465 Sehmatal-Sehma

Sehr geehrte Initiatoren der „pro Lichtmess“ Bewegung,
wir freuen uns über den Vorschlag,  mit der Weihnachtsbeleuchtung unser schönes Erzgebirge bis zum 2. Februar zu erhellen und dem Begriff Weihnachtsland damit eine noch stärkere Bedeutung zu verleihen. Wir selbst lassen bereits seit Jahren die Fenster- und Außenbeleuchtung bis Lichtmess leuchten und sehen auch in der Nachbarschaft immer mehr die Schwibbögen an den Fenstern über die Weihnachtstage hinaus in Betrieb.
Natürlich muß  jeder für sich entscheiden, ob er auf diese Weise die Weihnachtszeit und damit die erzgebirgische Gemütlichkeit verlängern möchte oder nicht, das kann nicht „von oben“ verordnet werden.
Aber es sollte auch jeder für sich entscheiden, ob er sich auf diese Weise mit seiner erzgebirgischen Heimat identifiziert und stolz darauf ist, in dieser schönen Gegend Deutschlands zu leben.
Was den wirtschaftlichen Aspekt und die Stromkosten betrifft, so sollte auch jeder einmal kritisch überprüfen, wieviel unnütze Ausgaben im Laufe des Jahres anfallen und ob diese relativ geringe Ausgabe nicht zu verschmerzen ist.
Wir wünschen der „Initiative pro Lichtmess“ Erfolg bei ihren Bemühungen und werden dies weiter unterstützen mit unserer Weihnachtsbeleuchtung bis zum 2. Februar.
Fam. Thanhäuser

Meine Meinung ist, jeder beendet die Weihnachtszeit mit Beleuchtung, wann ER will. Da brauche ich von ihnen keine Zeitvorgaben, das entscheide einzig und allein ich und meine Familie. Die Stromkosten sind unsere Ausgaben …
Werden wir um unsere Meinung in Sachen Flüchtlingspolitik gefragt, nein!!! Werden wir gefragt, ob wir mit der Arbeit unserer Politiker im Sinne der deutschen Bevölkerung zufrieden sind, NEIN (!!!) … keiner fragt uns! Lassen sie uns also mit solchen Nichtigkeiten in Ruhe!!!
C.Schaika

Es wäre schön, wenn Alle im Erzgebirge ihre Weihnachtsbeleuchtung zum selben Zeitpunkt ein- und ausschalten.
Wir sollten aber unsere Schwibbögen und Weihnachtsbaumlämpchen zum Tag der Heiligen Drei Könige oder kurz danach „löschen“.
Ich wohne in Zwönitz und könnte mir vorstellen, dass das Geld für den Strom vom 7. Januar bis zum 2. Februar sinnvoller eingesetzt
wird. Außerdem ist doch der Weihnachts- Tourismus im Erzgebirge in der Adventszeit stärker und wichtiger als im neuen Jahr
bis zur Lichtmess. Und bei wem es nur durch Schwibbögen im Wohnzimmer gemütlich ist, der macht da etwas falsch.
Fazit: Die Weihnachtsbeleuchtung am Freitag vor dem 1. Advent einschalten und am 6. oder 7. Januar ausschalten.
Mirko aus dr Zwäntz
Um die Winter und Weihnachtszeit im Erzgebirge zu genießen soll es keine Diskussion über Stromkosten für weihnachtliche Beleuchtung geben. Die Zeit, wie lange jeder sie brennen lässt, soll jeder selbst entscheiden. Bei 5 Center Pro Schwibbogen sollen die Gegner einmal nachrechnen was EIN Smartphone im Jahr zum aufladen kostet. Übrigens ich bin für Licht bis zur Lichtmass.
Ein gesundes 2016
Karl Heinz Springer

Ich finde es schön wenn ich von der Arbeit komme ( Mittelschicht) oder auch wegen der Gemütlichkeit abends im Wohnzimmer und morgens beim Frühstücken der Schwibboen bleibt deshalb noch bis Februar stehen. Ich habe auch noch den Weihnachtsbaum  solange er keine Nadeln verliert bleibt er auch so lange noch im Wohnzimmern.
Birgit Dörfer

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