Es geht weiter im Sinne Stefan Webers

Die Audi-Guides der Dauerausstellung im SenVital Senioren- und Pflegeheim besprach Stefan Weber. Sein Erbe wird durch den Förderverein auch in sein Sinne weitergeführt. Foto: Verein

Die Audi-Guides der Dauerausstellung im SenVital Senioren- und Pflegeheim besprach Stefan Weber. Sein Erbe wird durch den Förderverein auch in sein Sinne weitergeführt. Foto: Verein

Chemnitz-Niklasberg. Der plötzliche Tod des ehemaligen Chemnitzer Türmers Stefan Weber im Mai dieses Jahres war auch für den Förderverein Niklasberg ein Schock und schwerer Verlust.

Der gebürtige Niklasberger hatte den Verein über Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Es war sein Stadtteil, für den er sich mit vielen Ideen und bemerkenswertem Einsatz engagierte.

Ziel des Fördervereins ist es, den lange Zeit verloren geglaubten historischen Stadtteil zu revitalisieren und somit für die Stadt Chemnitz einen weiteren, attraktiven Anziehungspunkt zu schaffen.

Der Stadtteil Niklasberg gilt außerdem als Gründungsort der späteren städtischen Siedlung.

„Der Verein wird nach dem Tod Stefan Webers seine Arbeit in seinem Sinn und im Andenken an ihn weiterführen“, schaut Vorstandsmitglied Jörg Petzold nach vorn.

Konkret wird im Moment mit Zeitzeugen an einer weiteren Publikation über den Stadtteil gearbeitet.

„Für derartige Projekte freuen wir uns immer über Menschen, die aus der Zeit, in der die Kirche noch stand bis in die frühe DDR-Ära hinein, erzählen können“, lädt Petzold Zeitzeugen ein, mit dem Förderverein in Kontakt zu treten und über ihre Erinnerungen zu berichten.

Im Zuge der geplanten Bauarbeiten am Gleisnetz der Deutschen Bahn durch Chemnitz setzt sich der Förderverein auch für eine Neubenennung des Haltepunktes Chemnitz-Mitte in Nikolaibahnhof ein.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen des Vereins in Zusammenarbeit mit dem SenVital Chemnitz Niklasberg und der Kirchgemeinde  St. Nikolai-Thomas zählen die jährlich veranstalteten Handwerks- und Bauernmärkte im Frühjahr sowie die weihnachtlichen Niklasbergfeste im Dezember.

An der Stützmauer des Geländes entlang der Stollberger Straße wurden Schautafeln mit Informationen zum historischen Niklasberg angebracht.

Im SenVital Senioren- und Pflegezentrum Niklasberg richtete der Verein eine öffentlich zugängliche Dauerausstellung über den Stadtteil ein.

Die dazugehörigen Audio-Guides besprach noch Stefan Weber. Und:

„Im Foyer unseres Hauses hängt ein großes Bild, welches er gemalt hat“, ist Jörg Petzold stolz auf wertvolle Andenken an den verstorbenen Impulsgeber des Vereins.

Zurzeit zählt der Förderverein rund 30 Privatpersonen und Firmen als Mitglieder. Wer sich für eine Mitgliedschaft interessiert oder Informationen oder historisches Material zum Niklasberg besitzt, kann jederzeit Kontakt zum Verein aufnehmen.

Jens Petzold, auch Einrichtungsleiter des SenVital Pflege- und Seniorenzentrums Niklasberg, Deubners Weg 12, ist telefonisch unter 0371/666389-0 zu erreichen.

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