FC Erzgebirge Aue bezieht hohe Niederlage nach schwachem Spiel in Dresden

Aue am Boden. Pascal Köpke (links) gelingt derzeit überhaupt nichts. Acht Spieltage warten die Veilchen nun bereits auf einen Sieg. Foto: Stefan Unger

SG Dynamo Dresden vs. FC Erzgebirge Aue 4:0 (2:0)
Mit dieser Leistung werden es die Lila-Weißen in den nächsten Spielen ganz schwer haben, sich im Mittelfeld zu etablieren.
Hannes Drews schickte die identische Startformation auf den Rasen, die vor Wochenfrist gegen Bochum begonnen hatte. Auch die Dresdner hatten keinen Grund, die Formation vom 3:1 Sieg in Düsseldorf zu verändern.
Die Auer knüpften in der ersten Halbzeit nahtlos an die zuletzt schwachen Leistungen an. Hinten löchrig und nach vorn mutlos und ohne Druck. Während die Gäste nur eine Torchance per Kopf durch Rapp (Latte 28.) besaßen, hatten die Hausherren deren fünf. Und zwei saßen. Zuerst traf Lucas Rößer in der 21. Minute nach einer hohen Eingabe von Duljevic per Kopf, Rapp und Hertner ließen ihn gewähren, standen nur Spalier. Beim zweiten Tor traf der ehemalige Auer Rico Benatelli aus 17 Metern flach in die Maschen. Auch hier kam der Schütze frei zum Schuss. Die Elbflorenzer waren in Runde eins das klar bessere Team.
Die Führung war für Dresden zur Pause hoch verdient. Es konnte in der zweiten Halbzeit aus Auer Sicht nur besser werden.
Es wurde aber nicht besser für Aue. Die zweite Hälfte begann so, wie die erste aufgehört hat: Mit dem dritten Tor der Dresdner. Nach einer Ecke köpfte Ballas unter Bedrängnis von Sebastian Kalig und Christian Ziffert die Kugel in die Maschen. Danach erspielten sich die Veilchen zwar ein spielerisches Gleichgewicht, Torgefahr entwickelte man aber kaum einmal. Und es kam noch schlimmer. Dynamo zerlegt Aue: Eine kurz ausgeführte Ecke landet in der 75. Minute über Umwege bei Hartmann, der per Kopf zu Berko querlegt. Der Außenspieler lässt sich aus kurzer Distanz nicht lange bitten und nickt zum 4:0 ein.
Dynamo war in allen Belangen besser und klettert in der Tabelle wieder in Richtung Mittelfeld.
Aue enttäuschte wie zuletzt in Duisburg auf der ganzen Linie, verlor die meisten Zweikämpfe und erarbeitete sich auch in der zweiten Hälfte keine Torchance.
Aue: Männel – Kalig, Rapp, Wydra, Hertner (52. Kempe), Rizzutto – Tiffert , Fandrich, Riese (46. Kvesic) – Nasarov, Köpke (69. Bertram). Reservebank: Haas, Kvesic, Soukou, Cacutalua, Bertram, Strauß, Bunjaku .
Trainer: Hannes Drews.
Dresden: Schwäbe – Seguin , J. Müller, Ballas, Heise – Hartmann (80. Konrad) – Benatelli, Hauptmann (85. Lampertz) -Berko, Röser, Duljevic (76. Möschl).
Trainer: Uwe Neuhaus
Zuschauer: 30.400
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

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