FC Erzgebirge Aue in Berlin dem Sieg nahe

Aues Mario Kvesic (rechts) konnte dem Spiel nur wenig Akzente geben und wurde ausgewechselt. Foto: Stefan Unger

Die Hausherren kamen besser ins Spiel und ließen die Auer laufen. Diese standen aber ordentlich im Raum und über eine gute Abwehr versuchten die Gäste immer wieder strukturiert nach vorn zu spielen. Doch richtige Torgefahr konnten die Erzgebirger in Runde eins nicht heraufbeschwören.
Die einzige Großchance besaßen die Köpenicker in der achten Minute: Skrzybski kam über die linke Außenbahn und steckte auf Prömel durch. Der verpasste das Zuspiel, doch Cacutalua gab den Ball leichtfertig im Fünfmeterraum wieder her. Prömels Querpass vor das Tor verpasste Hosiner. Gogias Schuss wurde danach in höchster Not von Wydra geblockt. Und in der 26. Minute hatte Skrybski die zweite Chance für die Köpenicker, als er freistehend aus neun Meter Fabian Kalig anschoss.
Auf der Gegenseite wurde in der 26. Minute Köpke im Strafraum elfmeterreif gefoult, doch der Pfiff blieb aus. Schließlich traf in der 44. Minute Prömel per Fernschuss die Latte. Mit dem Remis beim Seitenwechsel waren die Lila-Weißen gut bedient.
Mit viel Druck und viel Aufwand kamen die Eisernen aus der Kabine und hatten zunächst mehr Spielanteile, während die Auer weiterhin vielbeinig in der Defensive standen. Und gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Köpke die Riesenchance zur Führung. Nach schönem Pass von Munsy vergab der beste Auer Torschütze überhastet (47.).
Danach ein Spiel mit offenem Visier, weil beide den Sieg wollten. Die Veilchen konnten in der zweiten Halbzeit eine deutliche spielerische Steigerung nachweisen und erzielten Gleichwertigkeit. Torchancen blieben ebenfalls für die Erzgebirger nicht aus. Zunächst hielt Martin Männel seine Mannschaft in der 68. Minute mit einem tollen Reflex nach einem Kopfball von Hosiner im Spiel. Danach erspielten sich die Auer durch den eingewechselten Cebio Soukou eine Riesenchance, als er den Ball aus drei Meter nicht richtig traf. Weitere Halbchancen für die Gäste ergaben sich danach im Konterspiel, doch Abschlussschwäche traten in Berlin erneut zutage. Das Remis entsprach schließlich dem Spielverlauf, doch war ein Sieg für die Gäste möglich, weil die Berliner an diesem Tag keine Bäume ausrissen.
Union: Mesenhöler – Trimmel, Friedrich, Torrejon, Pedersen – Kroos, Prömel, Gogia (82. Daube), Fürstner (70. Härtel) – Skrzybski, Hosiner.
Aue: Männel – Kalig, Wydra, Rizzuto, Cacutalua, Kempe – Tiffert, Kvesic (70. Riese) – Nasarov, Munsy (61. Soukou), Köpke.
Ersatzbank: Jendrusch (Tor), Hertner, Härtel, Riese. Soukou, Bunjaku, Strauß.
Trainer: Hannes Drews.
Zuschauer: 21.788 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Petersen (Stuttgart)

Jobs in Deiner Region

Facebook