FC Erzgebirge Aue siegt in Rostock 2:0

Von Stefan Unger. Der FC Erzgebirge Aue hat seine Erfolgsserie beim Abstiegskandidaten Hansa Rostock mit einem 2:0 Erfolg fortgesetzt. Damit blieben die Auer im 13. Spiel in Folge ungeschlagen und festigten den zweiten Tabellenplatz.
Die Auer kamen gut in die Partie und kontrollierten im mit 12.500 Zuschauern gut gefüllten Ostseestadion von Beginn an das Geschehen auf dem tiefen und schwer bespielbaren Rasen. Die Hanseaten blieben vieles schuldig, konnten sich nicht entfalten und es fehlte ihnen im Spiel nach vorn an Ideen. Lange brauchten die knapp 500 mitgereisten Schlachtenbummler der Veilchen auf die Führung ihrer Lieblinge nicht zu warten. Nach 18 Minuten brachte Christian Tiffert aus halbrechter Position das Leder per Freistoß vors Rostocker Tor, wo Nicky Adler völlig freistehend aus sechs Meter zum Kopfball kam und wenig Mühe hatte, das Streitobjekt zum fünften Mal in dieser Saison in die Maschen zu befördern. Die Ostseestädter kamen nie so richtig ins Spiel, weil die Gäste die meisten Zweikämpfe für sich entschieden. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Norddeutschen zu ein paar Kombinationen, die allerdings für die Lila-Weißen keine Gefahr darstellten. Der vor einer Woche mit drei Toren erfolgreiche Rostocker Stürmer Marcel Ziemer konnte nicht an die Leistung gegen Aalen anknüpfen und war ein Schatten seiner selbst.
Nach der Pause dauerte es nicht lange, ehe die Auer nachlegten. Rostocks Torhüter Marcel Schuhen patzte in der 50. Minute bei einem Rückpass und servierte das Leder Cebiou Soukou genau vor die Füße. Der Winterzugang sah den blank stehenden Max Wegner, der in zentraler Position aus zwölf Meter eiskalt vollendete. Nun waren die Hausherren gefordert. Doch die Erzgebirger boten ein tolles Spiel, standen ganz sicher und machten hinten geschickt die Räume zu. Dagegen blieb bei Hansa vieles Stückwerk, richtig Druck konnten sie nie aufbauen. Sie spielten auf Regionalliga-Niveau und präsentierten sich ihrem treuen Publikum wie ein Absteiger.

Nicky Adler (rechts) erzielte in der 18. Minute per Kopf die wichtige Führung.

Nicky Adler (rechts) erzielte in der 18. Minute per Kopf die wichtige Führung.

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