FC Erzgebirge Aue startet mit Niederlage beim Spitzenreiter in Düsseldorf

Gut gespielt, aber nichts Zählbares erreicht: Der FC Erzgebirge Aue kehrte aus Düsseldorf mit einer vermeidbaren Niederlage zurück. Foto: Stefan Unger

Die 150 mitgereisten Aue-Fans sahen von Beginn an eine couragierte Auer Mannschaft, die in der achten Minute durch Pascal Köpke die Chance zur frühen Führung hatte. Es ist zu erkennen, dass sich Aue nicht verstecken will. Von der Fortuna kommt in der Anfangsphase etwas zu wenig nach vorn. Die Dreierkette der Veilchen stand lange Zeit stark und lies nichts zu. Doch in der 30. Minute ging die Fortuna nach einer Schlafeinlage der Lila-Weißen wie aus dem Nichts in Führung.
Und ein bisschen Glück war auch dabei. Nach einem Doppelpass mit Hennings lupft Neuhaus den Ball sehenswert über die Abwehr zu Nielsen, der die Orientierung verliert und mit dem Po stoppt. Die Kugel kullert nach einer zu kurzen Abwehrarbeit der Auer zu Raman, der sofort reagiert und mit einem Heber über den etwas vor dem Tor stehenden Männel hinweg vollendet.
Halbzeit-Fazit: Aue war kein Tor schlechter.
Nach dem Wechsel taten die Gäste mehr für die Offensive.
Auf kuriose Weise kommt Aue in der 63. Minute zum Ausgleich – und wieder ist Bodzek, der in der ersten Halbzeit beinahe schon ein Eigentor fabriziert hat, mittendrin statt nur dabei. Der F95-Kapitän klärt eine scharfe Hereingabe von Soukou in Richtung eigenes Tor – und schießt dabei noch den lauernden Joker Munsy den Ball an die Hand.
Unglücklich, aber vertretbar: Soukou will im Strafraum gegen den einstartenden Neuhaus den Ball spielen, verhakt dabei aber sein Bein zwischen die des Gegenspielers. Es ertönt ein Pfiff – und es gibt Strafstoß. Hennings übernimmt Verantwortung und nagelt den Ball unhaltbar wie extrem scharf unter die Latte (70.).
Dem FCE fehlen in der Schlussphase die Ideen, um die Abwehr der Hausherren nochmals richtig unter Druck zu setzen.
In der Schlussoffensive hatte in der 79. Minute Köpke die Riesenchance zum Ausglich. Doch aus spitzem Winkel vergab der Sohn des Torwart- Nationaltrainers freistehend aus drei Metern.
Aue: Männel – Strauß, Kalig, Rapp, Cacutalua, Hertner – Tiffert, Fandrich (73. Kvesic) – Soukou (76. Bertram), Nazarov (46. Munsy), Köpke
Reservebank: Jendrusch (Tor), Wydra, Bertram, Kvesic, Riese, Bunjaku, Munsy. Trainer: Hannes Drews.
Düsseldorf: Wolf – Zimmer, Bormuth, Bodzek, Gießelmann – Sobottka, Neuhaus – Raman (63. Haraguchi), Lovren (76. Usami) – Nielsen (72. Fink) – Hennings. Trainer: Friedhelm Funkel.
Zuschauer: 19.617. Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach).

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