FC Erzgebirge Aue unterliegt in der Zweiten Bundesliga Arminia Bilefeld

Die mitgereisten Aue-Fans hatten wenig Grund zum Jubeln. Foto: Stefan Unger

Aues Trainer Hannes Drews tauschte nach dem 2:1 Erfolg gegen den FC St. Pauli nur einmal Personal aus: Cacutalua kehrte in die Startelf zurück und verdrängte damit Kempe auf die Bank.
Die Veilchen kamen sehr gut in die Partie und hatten das Spiel von Beginn an gut im Griff. Und durch Pascal Köpke besaßen die Gäste in der 26 und 36. Minute zwei gute Torchancen. Zuerst verfehlte ein Schuss aus halbrechter Position nur knapp das Gehäuse und dann scheiterte der Sohn des Torwart-Bundestrainers nach einer Ecke freistehend per Kopfball am Torhüter der Bielefelder. Beide Mannschaften spielten auf Sicherheit und warteten auf einen Fehler des Gegners.
Die Führung der Arminen kurz vor der Pause kam dann wie aus dem Nichts: Klos leitete nach einem Einwurf in der 42. Minute den Ball weiter zu Kerschbaumer, der zentral vor dem Strafraum klug zum kreuzenden Voglsammer in den linken Halbraum ablegt. Der 26-Jährige hat dann vor Männel keine Mühe und stellt per Tunnel auf 1:0.
Nach dem Pausentee kontrollierten die Ostwestfahlen geschickt und mit viel Aufwand das Geschehen. Aue enttäuschte keinesfalls und spielte munter mit, ohne aber so richtig Gefahr vor dem gegnerischen Tor heraufzubeschwören.
Glück für die Veilchen in der 60. Minute. Voglsammer schoss aus wenigen Meter, Rizzuto fälschte ab und lenkte den Ball aus kurzer Distanz an die linke Torbegrenzung.
Das zweite Tor der Hausherren brachte in der 69. Minute die Bielefelder auf die Siegerstraße. Dick spielte einen hohen Steilpass in den Strafraum, dort legte Voglsammer den Ball per Kopf nach rechts zu Klos ab. Der erste Abschluss wurde geblockt, doch der Angreifer setzte nach, lässt drei Mann stehen und schoss dann ins kurze Eck unter Männel flach ein.
Danach zeigten die Gäste im Spiel nach vorn kaum Durchsetzungsvermögen und kamen auch zu keinen Torchancen.
Unter lautem Jubel der Fans siegt die Arminia 2:0 und beendet damit den Lauf der Sachsen. Der Sieg geht in Ordnung und ist aufgrund der zweiten Hälfte hochverdient. Aue bot vor allem in der ersten Hälfte ein gutes Spiel, aber ohne Tore war auf der Bielefelder Alm nichts zu holen.
Die Lila-Weißen erwarten nun zum nächsten Spiel den MSV Duisburg.
Arminia Bielefeld: Ortega – Dick, Börner, Weigelt, Hartherz – Massimo (82. Weihrauch), Prietl, Schütz, Kerschbaumer (78. Staude) – Klos (88. Salger), Voglsammer. Trainer: Jeff Saibene.
Aue: Männel – Rizzuto, Tiffert, Kalig, Cacutalua, Hertner – Fandrich, Riese (73. Wydra) – Nazarov (77. Kvesic), Munsy, Köpke. Trainer: Hannes Drews.
Ersatzbank: Jendrusch (Tor), Kempe, Wydra, Kvesic, Bertram, Bunjaku (84. Bunjaku), Strauß..
Zuschauer: 16.605
Schiedsrichter: Aarnink (Nordhorn)
Assistenten: E. Müller (Bremen), Steffens (Mechernich)
Vierter Schiedsrichter: Riehl (Bremen)

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