FCE: Auf dem richtigen Weg

0:2 hinten zur Pause, Ausgleich kurz vor dem Ende und nach dem Gegentreffer in der letzten Minute doch ohne Punkte, der Auftritt in Regensburg glich einer Achterbahnfahrt wie die bisherige Saison und doch sollte die zweite Halbzeit Mut machen für die Veilchen.. Foto: Steffen Colditz

Aufholjagd wird leider nicht belohnt

0:2 hinten zur Pause, Ausgleich kurz vor dem Ende und nach dem Gegentreffer in der letzten Minute doch ohne Punkte, der Auftritt in Regensburg glich einer Achterbahnfahrt wie die bisherige Saison und doch sollte die zweite Halbzeit Mut machen für die Veilchen.

Nach den turbulenten letzten Tagen war es eine Art Neustart für das Auer Team mit Interimstrainer Marc Hensel an der Seitenlinie. Keiner hatte erwartet, dass es sofort rund laufen würde und doch schauten sich nach nur zehn gespielten Minuten alle entgeistert an, denn da stand es bereits 2:0 für die Regensburger.

Bereits in der 7. Minute konnte Beste einen Konter gegen die aufgerückten Veilchen zur frühen Führung nutzen, traf von der Strafraumgrenze ins rechte untere Eck. Und nur kurz darauf köpfte Besuschkow die erste Ecke für die Gastgeber ins Auer Tor und alle fragten sich auf Seiten der Veilchen, ob dieser Albtraum denn nie aufhören würde.

Die erste Hälfte ist dann auch schnell erzählt, denn immer wieder sahen sich die Erzgebirger den Angriffen der nun sehr selbstbewusst auftretenden Oberpfälzer gegenüber und man hatte alle Hände voll zu tun, nicht noch höher in Rückstand zu geraten.

Den zweite Abschnitt begann Marc Hensel mit drei Wechseln, Geatan Bussman, Antonio Jonjic und Nicolas Kühn kamen in die Partie und man merkte sofort, das ist eine Auer Mannschaft die nichts mehr mit dem Team der ersten Hälfte zu tun hatte. Mit schnellen Kombinationen ging es über das Feld und man belohnte sich auch schnell. Jonjic konnte von der rechten Seite im Doppelpass mit Ben Zolinski die Kugel in den Strafraum bringen, wo Gueye weiterleitete und Kühn aus kurzer Distanz den Anschluss herstellte (52.).

Immer besser kamen die Veilchen zurecht mit dem Gegner, immer mehr gute Szenen spielte man sich heraus. Es war deutlich zu merken, das der Anschluss gut für den Kopf war.

So tickte die Zeit immer weiter herunter ohne das der verdiente Ausgleich fallen wollte. Martin Männel hielt es auch nicht mehr in seinem Tor, bereits 5 Minuten vor dem Ende ging er bei den Auer Standards mit in den gegnerischen Strafraum. Und einer der Standards brachte in der 87. Minute den Ausgleich. Kühn schlug eine Ecke von der rechten Seite an den kurzen Pfosten, wo Geatan Bussman perfekt einlief und unter die Querlatte köpfte.

So groß der der Jubel war, so groß war der Frust nur Sekunden später. In der letzten Minute der regulären Spielzeit kamen die Regensburger nochmal vor das Auer Tor, Männel versuchte zu klären und wurde dabei auch von einem langen Bein des Gegenspielers getroffen, Albers nutze das und knallte den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen.

Auch wenn es damit am Ende nicht zum Punkt reichte, die Mannschaft lebt, das zeigte die zweite Hälfte. Und sie kann mithalten wenn der Kampf und Einsatz stimmt. Darauf muss und kann man aufbauen, denn keiner konnte erwarten das es sofort alles wieder besser wird.

Weiter gehts am kommenden Freitag gegen den HSV im heimischen Erzgebirgsstadion. Auch da gibt es drei Punkte und auch die kann man sich als Außenseiter holen.

Spielbericht: Robert Scholz.

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