FCE: Die Veilchen werden Grün

Drohnenblick aufs Dach des Erzgebirgsstadions bei Bau-Halbzeit am 26. März. Foto: Clen Solar GmbH & Co. KG

Grüner Strom vom Stadiondach

Aue. Schaut man auf die Homepage des FC Erzgebirge Aue, entdeckt man einem kleinen Button. „Im Schacht brennt Licht“ liest man. Eine Spruch der Hoffnung machen sollen, Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen. Jetzt bekommt das unscheinbare Detail ein große Bedeutung. Ab dem 31. März kann man schreiben: Im Schacht brennt Licht – und zwar ganz ökolkogisch!
Die Veilchen werden Grün! Auf dem Stadiondach werden 2.238 Photovoltaikmodule für 700.000 kWh sauberen Strom sorgen. 330.479 Kilogramm CO2-Emmissionen werden jährlich eingespart.

Ein Jahr lang wurde das Vorhaben vom FCE, dem Landkreis als Eigentürmer, den Stadtwerken Aue-Bad Schlema und den Spezialisten von Clean Solar geplant. In Zwei Monaten wird die Anlage in Betrieb genommen.
„Der FC Erzgebirge Aue ist froh und stolz, gemeinsam mit den Partnern so ein Vorzeigeprojekt umsetzen zu können. Mit Hilfe der Photovoltaikanlage gestaltet sich die Ökobilanz unseres Vereins äußerst positiv”, betont FCE-Geschäftsführer Michael Voigt.

„Wir sind stolz, diesen Auftrag mit verwirklichen zu dürfen”

Redakteur sprach mit Clen Solar-Chef Enrico Heymann über das Photovoltaik-Projekt im Erzgebirgsstadion.

Was bedeutet dieses Vorhaben für Clen Solar?
Für uns ist das Projekt ein sehr besonderes, auch wenn Clen Solar monatlich mindestens ein Vorhaben dieser Dimension realisiert. Denn ich weiß, dass der FC Erzgebirge als wichtigster Botschafter der Region und damit auch dieses Vorhaben im Erzgebirgsstadion enormes Interesse findet. Einige Male kiebitzten Fans am Zaun und erkundigten sich während der Bauarbeiten Ende März, was da gerade passiert. Meine Mitarbeiter und ich konnten sie zwar nicht vor Ort lassen, haben es ihnen aber gerne erklärt. Ich erinnere mich zum Beispiel an Mitglieder des Fanclubs Veilchen-Power. Unser Unternehmen ist jedenfalls stolz, diesen Auftrag mit verwirklichen zu dürfen. Aber er ist auch eine Herzenssache.

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Weil Ihr Herz für die Veilchen schlägt?
Und nicht nur meins, etliche Mitarbeiter drücken dem Kumpelverein die Daumen. Wir Fans können es kaum erwarten, unsere Mannschaft endlich wieder auf den Rängen anfeuern zu dürfen. Dann zu wissen, dass über unseren Köpfen ,grüner Strom’ produziert wird und wir dafür mitgearbeitet haben, macht stolz. Hinzu kommt, dass Technischer Leiter Alexander Fuchs und ich selber in der 1. Kreisklasse Fußball spielen. Mit Enrico Kern ist ein Auer Urgestein unser Trainer beim SV Lindenau.

Das Photovoltaik-Großanlage im Erzgebirgsstadion ist Teamwork, wie sind sie mit dem Ergebnis zufrieden?
Perfekt. Ich möchte mich auch an dieser Stelle herzlich bedanken bei allen Mitwirkenden, namentlich beim FC Erzgebirge, beim Erzgebirgskreis, bei der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema und bei den Stadtwerken Aue – Bad Schlema. Wir als mittelständisches erzgebirgisches Unternehmen freuen uns, diese Sache gemeinsam mit Partner aus der Region gestemmt zu haben. Übrigens ist die Technologie, sind die verwendeten Solarpanelle in Ostdeutschland, in Bitterfeld-Wolfen entwickelt worden.

2.238 Photovoltaikmodule wurden auf dem Stadiondach montiert. Den symbolischen Start nahmen der technischer Leiter Alexander Fuchs und Geschäftsführer Enrico Heymann (beide Clen Solar), Geschäftsführerin Barbara Neubert und Diana Schirmer Abteilung Marketing/Netze (beide SWA), Michael Rosmej (Clen Solar-Projektmanager) sowie FCE-Geschäftsführer Michael Voigt (von links) vor. Foto: Olaf Seifert

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