FCE: Präsident droht Chaoten mit Rauswurf

Auch im Auer Stadion war der lila Qualm schon zu sehen. Foto: Birgit Hiemer

Auch im Auer Stadion war der lila Qualm schon zu sehen.
Foto: Birgit Hiemer

FCE: Präsident Leonhardt greift durch

Aue. Die Veilchen siegen, Köpke knipst. Der FCE marschiert nach dem 3:0 beim 1. FC Magdeburg in Richtung 2. Fußball-Bundesliga. Trotzdem ist Präsident Helge Leonhardt sauer: Weil einige Chaoten dem Verein schaden!

In der 46. Minute hatte sie Bengalos und Rauchentwickler gezündet. Der Schiedsrichter musste das Spiel unterbrechen. Am Montag (4. April) meldet sich Präsident Helge Leonhardt zu Wort:

„Der Präsident wie auch Vorstand, Aufsichtsrat, Ehrenrat und Förderkreis  des FC Erzgebirge Aue verurteilen das Abbrennen von Pyrotechnik durch Personen im Gästeblock beim Spiel am vergangenen Freitagabend in Magdeburg am Beginn der 2.Halbzeit auf das Schärfste. Die daran beteiligten Personen haben dem Verein vorsätzlich in finanzieller Hinsicht wie auch hinsichtlich des Ansehens unseres Vereins in der öffentlichen Wahrnehmung immensen Schaden zugefügt. Insbesondere auch im Hinblick auf die hervorragende sportliche Entwicklung unserer Mannschaft in dieser Saison und dem jetzigen Saisonendspurt mit der Möglichkeit des Aufstiegs in die 2.Bundesliga ist ein solches Verhalten absolut inakzeptabel.

Gerade jetzt brauch die Mannschaft die bedingungslose Unterstützung von jedem, der für unseren Club nur das Beste will.

Der Verein wird nach Auswertung der Bilder und Videoaufnahmen durch die Polizei gegen die ermittelten Täter mit aller Konsequenz und Härte vorgehen. Für solche Personen darf es künftig weder in unserem Stadion noch in unserem Verein einen Platz geben.“

 

Helge Leonhardt
Präsident des FC Erzgebirge Aue e.V.

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