FCE-Trainer Drews: Diese Kulisse wird uns vorwärts treiben

FCE-Trainer Hannes Drews und sein Team haben ein klares Ziel: Den Klassenerhalt zu schaffen. Foto: Birgit Hiemer

Hannes Drews: Düsseldorf ist ein harter Brocken

Düsseldorf, Braunschweig, Nürnberg, Ingolstadt – ein denkbar schweres Startprogramm erwartet die Veilchen am Beginn des neuen Jahres. „Wir müssen selbstbewusst und mit hoher Mentalität in die Rückrunde gehen und dürfen nie die Nerven verlieren. Die Art und Weise – unabhängig von Ergebnissen –, wie wir gegen diese Gegner auftreten, wird für den Kampf um den Klassenerhalt entscheidend sein”, meint Helge Leonhardt.

FCE-Chef Leonhardt: Selbstbewusstsein und hohe Mentalität

Der Klassenerhalt, das Ziel des Kumpelvereins, das Ziel auch von Cheftrainer Hannes Drews. Er gab www.wochenendspiegel.de folgendes Interview.

Vergangene Woche wurde mit Ridge Munsy ein weiterer Stürmer verpflichtet. Was erwarten Sie von ihm?
Was sofort auffällt, ist seine Körperlichkeit, ebenso seine Schnelligkeit. Der Angreifer steht für einen Spielertyp, den wir bisher noch nicht hatten. Ridge wirkt aber auch menschlich absolut positiv. Höflich, freundlich, eine Bereicherung für die Mannschaft. Sensationell finde ich, dass er schon nach dem ersten Trainingstag alle Namen seiner Mitspieler wusste, sogar die Spitznamen.

Sind weitere Verstärkungen geplant?
Nein, Vorstand und Trainerteam vertrauen dem Kader, der die Hinrunde insgesamt ordentlich gemeistert hat. Vorausgesetzt, alle bleiben gesund und munter, andernfalls würden wir vor Schließung des Transferfensters Ende des Monats vielleicht noch mal handeln.

Nicky Adler meldet sich nach langer Verletzung zurück, wo steht er derzeit?
Er trainiert voll mit, ist auf einem guten Weg. Die Saison ist noch lang und spätestens, wenn Stammspieler ausfallen, wird er mit seiner Erfahrung einen wichtigen Part bekommen.

Cebio Soukou fiel in den letzten Partien im alten Jahr besonders positiv auf, knüpft er in der Vorbereitung daran an?
Ja und es stimmt, er hat das zuletzt nicht nur wegen seiner Tore richtig gut gemacht, selbst wenn die Puste nicht ganz für komplette 90 Minuten reichte. Mit der Art und Weise, wie er spielte, hat er sich in mein Notizbuch gespielt. Trotzdem muss er sich jedes Mal neu zu beweisen, so wie jeder andere im Kader.

Was stimmt Sie optimistisch, dass wir nicht bis zum letzten Saisonspieltag zittern müssen?
Ich bin überzeugt davon, was die Spieler können und weiß, wie engagiert sie  in der Vorbereitung arbeiten. Aber in der Liga geht es sehr eng zu, versprechen können wir darum nicht, drei oder vier Spieltage zuvor schon durch zu sein.

Wie lief das Trainingslager in Spanien? Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus den Tests gegen die Erstligisten Eintracht Frankfurt und KV Oostende mit?
Die Bedingungen in Roldán waren optimal, vom Hotel über die Sportanlagen bis zum Wetter sowie zu den Sponsoren und Fans, die uns dort unterstützt haben. Natürlich will man jedes Spiel gewinnen, dennoch bin ich nach den beiden Niederlagen zufrieden damit, wie sich die Mannschaft gegen starke Gegner präsentiert hat. Gegen die Belgier haben wir ordentlich Tempo gemacht und gegen den Bundesligisten aus Frankfurt zumindest im ersten und letzten Drittel – die Partie lief ja über dreimal 45 Minuten – gut gespielt.

Gleich im ersten Punktspiel des Jahres muss Aue beim Spitzenreiter ran. Was erwartet uns in Düsseldorf?
Ein harter Brocken, der da beiseite zu schieben ist. Trotzdem fahren wir natürlich nicht hin, um die Punkte dort zu lassen. Wir sind gut vorbereitet und haben nach dem Erfurt-Spiel das Feintuning für diese Partie vorgenommen.

Was sagt der Trainer zum neuen Stadion, das zum Heimspiel am 28. Januar übergeben werden soll?
Sensationell, nach über zwei Jahren auf der Baustelle freut sich jeder darauf. Ich bin sicher, mehr Zuschauer und diese ganze Kulisse werden die Mannschaft vorwärts treiben. Wir Trainer und die Spieler sind begeistert: Trainerzimmer, Kabinen, Fitness- und Funktionsräume – alles ist top. Sensationell!

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