FCE: Veilchen ärgern VfB

Holger Badstuber (rechts) kam mit seinem VfB in Aue nicht über ein Unentschieden hinaus.
Foto: Alexander Gerber

FCE: Punktgewinn gegen den VFB Stuttgart

 

Nach einem großen Kampf und einer auch spielerisch sehr guten Leistung, holen unsere Veilchen gegen den Favoriten aus Stuttgart hochverdient einen Punkt. Auch wenn die Gäste die eine oder andere Chance hatten, auch die Auer hätten am Ende die Partie für sich entscheiden können, Testroet vergab dabei die größte Chance kurz vor dem Schusspfiff.

Die Gäste zeigten vom Anpfiff weg, dass sie technisch schon ein Klasseteam sind. Der Ball zirkulierte schnell durch die eigenen Reihen. Unser Team hielt aber von der ersten Sekunde an gute dagegen und ließ 25 Meter vor dem eigenen Tor keine noch so kleine Lücke frei, in die die Angreifer des VfB stoßen konnte. So war es trotz der Feldüberlegenheit der Gäste das Veilchen-Team, welches die erste dicke Chance verzeichnen konnte. Einen Eckball führte Nazarov schnell aus und schlug den Ball per Schlenzer direkt aufs Tor, wo Kobel nachdem er noch mit dem Schiedsrichter diskutierte, geradeso die Kugel über die Querlatte lenken konnte (10.).

Kurz darauf versuchte sich Rizzuto mit einem Schlenzer aus vollem Lauf von der linken Strafraumseite, diesmal senkte sich der Ball knapp neben das Lattenkreuz (14.).

In der Folge kamen auch die Gäste zu ihrer ersten Torchance, einen Schuss aus kurzer Distanz konnte er mit einem Reflex zur Seite abwehren, kurz darauf einen nächsten Versuch aus der Distanz sicher halten.

In der 32. Minute prallten Rizzuto und Didavi im Strafraum der Auer zusammen, die Stuttgarter forderten dafür einen Strafstoß, den es aber auch nach Ansicht der Bilder vom Videoassistent nicht gab. Allerdings ausgleichende Gerechtigkeit, zuvor holte Badstuber als letzter Mann Zulechner von den Beinen, sah aber auch „nur“ Gelb.

In den letzten Sekunden der ersten Hälfte gab es noch zwei Hochkaräter für den VfB, Klement köpfte eine Eingabe aus kurzer Distanz neben das Auer Tor, Rizzuto rettete kurze Zeit später gegen Didavi mit einem klasse Tackling gegen einen Schussversuch aus dem Strafraum.

Die zweite Hälfte zeigte zunächst weiter auf Konter lauernde Auer gegen immer wieder anrennende Stuttgarter. Aber bis auf einen Schussversuch kurz vor dem Fünfmeterraum, den Nazarov mit einer Grätsche zur Seite klärte, war in Sachen Torchancen der Gäste nun nicht viel zu sehen. Viel Ballbesitz ist eben auch nicht immer erfolgreich.

Zumal sich die Stuttgarter nach etwas über einer Stunde selbst dezimierten. Sosa setzte im Auer Strafraum zu einer „Schwalbe“ an. Dumm für ihn, das Schiedsrichter Zwayer direkt daneben stand und nicht zögerte, den Angreifer der Gäste, der bereits in der ersten Hälfte die Gelbe Karte gesehen hatte, mit der Ampelkarte vom Platz zu schicken (66.).

Angetrieben vom Wahnsinnspublikum, das heute das Stadion zu einem Hexenkessel machte, wurden die Konter der Veilchen nun häufiger und wesentlich zielstrebiger. So hatte zunächst Krüger die große Möglichkeit zur Führung, Kobel hielt den Schuss aus Nahdistanz, Hochscheidt hatte stark vorbereitet.

Nachdem Männel in den letzten zehn Minuten gegen Sila nochmal sein ganzes Können aufbot, kam die größte Chance der Veilchen. Baumgart brachte von der rechten Seite eine Flanke in die Mitte, die Testroet aus rund 6 Metern leider nur neben das Tor setzte (86.).

Die letzten Minuten passierte dann nichts mehr und so blieb es beim verdienten Punktgewinn gegen den Favoriten aus Stuttgart. Nächste Woche Sonntag geht es hoch in den Norden nach Kiel und nach der Länderspielpause ist dann der VfL Osnabrück zu Gast im Auer Erzgebirgsstadion.

 

Spielbericht: Robert Scholz.

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