Feierabend auf der Talsperre

Ein ungewöhnlicher Anblick. Die Schiffe der Talsperre Kriebstein sind auf Land und haben jetzt Winterpause. Sie werden jetzt gewartet und bei Bedarf repariert., Foto. Uwe Wolf

Ein ungewöhnlicher Anblick. Die Schiffe der Talsperre Kriebstein sind auf Land und haben jetzt Winterpause. Sie werden jetzt gewartet und bei Bedarf repariert., Foto. Uwe Wolf

Kriebstein. Der Rundfahrt- und Linienverkehr auf der Talsperre Kriebstein ruht. Mit dem letzten Oktobertag ging die Saison an und auf der Talsperre zu Ende. Für die fünf Schiffe, die den Stausee für den Zweckverband Kriebsteintalsperre befahren, bedeutet das Winterpause. Sonst immer im nassen Element, sind die Schiffe derzeit auf Land zu bewundern.

Die MS „Kriebstein“ und „Hainichen“ sowie Fähren „Lauenhain“ und „Höfchen“ können nun gewartet und bei Bedarf repariert werden. „Bei den Motorfähren „Lauenhain“ und „Höfchen“ bauen wir die Antriebswellen aus“, sagte Thomas Caro, Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre. „Die Antriebswellen werden von einer Werft bei Berlin überarbeitet. Anschließend bauen wir sie wieder ein.“

Laut Caro gibt es ansonsten keine großen Reparaturen an den Schiffen. Lediglich verschiedene Wartungsarbeiten und eine Konservierung für den Winter müssen durchgeführt werden. Das dienstälteste Schiff der Talsperrenflotte, die „Mittweida“, hat einen Platz im Trockenen. Das Schiff wurde 1912 gebaut und ist nicht mehr ständig im Einsatz. Lediglich zum Talsperrenfest oder an Feiertagen wird der Besucheransturm häufig so groß, dass sie für Sonderfahrten eingesetzt wird. uw

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