Fest eingeplant: Baumaßnahmen in der Innenstadt rechtzeitig zum Stadtfest fertig

Der Arbeiter Steffen Koras und seine Kollegen von STRABAG möchten den vorgegebenen Zeitplan einhalten und bauen was das Zeug hält. Foto: Nicole Neubert

Der Arbeiter Steffen Koras und seine Kollegen von STRABAG möchten den vorgegebenen Zeitplan einhalten und bauen was das Zeug hält. Foto: Nicole Neubert

Statt Straßenbahnen und Busse verkehren derzeit im Herz des Liniennetzes in der Chemnitzer Innenstadt die Bagger und Baumaschinen. Seit dem 13. März wird die Zentralhaltestelle und Haltestelle Roter Turm modernisiert und umgebaut. In sechs Wochen soll in der Innenstadt das 23. Stadtfest ausgetragen werden. Noch sieht es nicht so aus, dass bis dahin das Baustellenchaos behoben ist und die Zentralhaltestelle und inbesondere die Haltestelle Roter Turm im modernisierten Glanz neu erstrahlt.

Derzeit wird noch kräftig gebaggert. In der Rathausstraße wird die Busspur am Bahnsteig 6 asphaltiert und die Bahnsteige 7 und 8 für die Bedienung mit den Citylink-Fahrzeugen erhöht. Am Roten Turm erfolgt ebenfalls unter anderem die Errichtung der Bahnsteige sowie das Verlegen der neuen Gleise an der Haltestelle. Die Gleiskurve an der Rathausstraße und Straße der Nation stellt eine wichtige Verbindung zur Zentralhaltestelle und dem Markt dar.

Auch zum Stadtfest fundiert diese Ecke als ein wichtiges Verbindungsstück zwischen den Veranstaltungspunkten. Hinsichtlich der vor Ort eingesetzten gewerblichen Mitarbeiter sind zehn Arbeitskräfte für den Tief- und Straßenbau und zehn Arbeitskräfte für den Gleisbau tätig.

„Ich denke, wir werden es pünktlich bis zum Stadtfest schaffen. Bis jetzt sieht es gut aus“, so Steffen Koras von der STRABAG.

Auch der Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH (VMS) ist überzeugt, dass sich die Baumaßnahmen des ersten Bauabschnittes weitesgehen im Zeitplan befinden und nach dem aktuellen Stand bis auf kleine Restleistungen zum 18. August fertiggestellt werden. Die gesamte Baumaßnahme kostet rund 7 Mio. Euro und wird zu 60 Prozent aus Bundesmitteln und zu 30 Prozent aus Landesmitteln des Freistaates Sachsen gefördert. 10 Prozent tragen die ZVMS, CVAG und die Stadt Chemnitz aus Eigenmitteln.

Das Stadtfest wird somit voraussichtlich nicht von der Baustelle beeinträchtigt und kann wie geplant stattfinden. In der aktuellen Woche (Stand zum Redaktionsschluss am Mittwoch) wird die Verbindung mit der Gleiskurve in die Rathausstraße sowie der Einbau des Prägebetons stattfinden.

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