Finanzspritze für die Marienkirche

Oberbürgermeister Sören Kristensen übergab kürzlich den Spendencheck an Pfarrer Andreas Richter. Foto: A. Kleber

Werdau. Es ist zu einer kleinen aber sehr hilfreichen Tradition geworden: Zum Neujahrsempfang der Stadt Werdau werden Spenden für gemeinnützige Projekte gesammelt. Nachdem in den letzten Jahren das Museum, die Bibliothek und das SRH-Hospiz von den Einnahmen profitierten, wurde 2020 ein Aufruf für die Sanierung der Werdauer Marienkirche gestartet.

Insgesamt kamen am Abend des 8. Januar 1.376,34 Euro zusammen, die Oberbürgermeister Sören Kristensen an Pfarrer Andreas Richter übergeben konnte. „Ich bin sehr froh, dass die Umsetzung dieses wichtigen Projektes  damit ein weiteres Stück näher rückt und das so markante stadtbildprägende Gebäude bald in neuem Glanz erstrahlt“, erklärte das Stadtoberhaupt.

Die Investitionssumme beträgt rund 1,8 Millionen Euro. Die Gemeinde muss Eigenmittel von 50.000 Euro aufbringen.

Hintergrund
Die Marienkirche zu Werdau, in älteren Urkunden auch Frauenkirche oder Liebfrauenkirche genannt, ist eine der schönsten Stadtkirchen in Sachsen. Ihren Bau „verdankt“ die Kirche einer Katastrophe – dem Stadtbrand 1756. Der Aufbau danach erfolgte im Siebenjährigen Krieg. Eine schwere Zeit, in der der Baumeister des Spätbarocks, Samuel Locke, den Auftrag erhielt, die Kirche wieder zu errichten.

Gewinnspiele
Facebook
Facebook By Weblizar Powered By Weblizar