Förderpreis für den Hippo e.V.

Der Verein Hippo e.V. ist für sein Projekt „Bewegungsförderung für Menschen mit und ohne Behinderung“ bei „Sterne des Sports in Silber“ mit dem Förderpreis geehrt worden. Foto: Volksbank Mittweida

Der Verein Hippo e.V. ist für sein Projekt „Bewegungsförderung für Menschen mit und ohne Behinderung“ bei „Sterne des Sports in Silber“ mit dem Förderpreis geehrt worden. Foto: Volksbank Mittweida

Frankenberg. Der gemeinnützige Verein Hippo e.V. ist am 19.10.für sein Projekt „Bewegungsförderung für Menschen mit und ohne Behinderung“ bei „Sterne des Sports in Silber“ mit dem Förderpreis geehrt worden. Markus Ulbig, Sächsischer Staatsminister des Innern, überreichte das Preisgeld in Höhe von 500 Euro in Dresden.

Die „Sterne des Sports“ sind ein speziell für Sportvereine geschaffener Wettbewerb, bei dem die deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) Vereine für ihr gesellschaftspolitisches und ehrenamtliches Handeln würdigen. Der Wettbewerb geht über drei Stufen: Lokal-, Landes- und Bundesebene. Eine Jury, die aus Vertretern der Sportverbände, Sportlern, Journalisten und Pressevertretern besteht, wählt dabei unter allen eingereichten Bewerbungen die einzelnen Sieger – der integrative Verein Hippo e.V. hat bei den „Sternen des Sports 2016“ auf Landesebene den Förderpreis gewonnen.

Eingereicht wurde die Bewerbung des Hippo e.V. über die Volksbank Mittweida eG. „Wir freuen uns, dass wir wieder einen Verein für sein gesellschaftliches Engagement auszeichnen dürfen. Bei dem Hippo e.V. begeistert uns die Kombination aus Angeboten für Menschen mit und ohne Behinderung. Es ist faszinierend, was körperliche Bewegung verknüpft mit dem Kontakt zum Pferd bewegen kann. Als regionale Bank freuen wir uns immer wieder über den Kontakt zu regionalen Vereinen und Organisationen. Darüber hinaus ist es für uns wichtig, diese Arbeit zu unterstützen und zu ehren”, sagte Katharina Trautschold, Abteilungsleiterin Vertrieb bei der Volksbank Mittweida eG.

Der Verein für therapeutisches Reiten Hippo e.V. fördert die Bewegung behinderter und nicht behinderter Menschen. Das Pferd ist dabei das zentrale Instrument. Die Therapieform vereint Schwing-Rhythmen mit Wärme und Größe der Pferde. Diese Kombination wirkt besonders positiv auf Körper, Geist und Seele der Patienten. Generell wird die Arbeit in drei Bereiche unterteilt: Reitsport, Hippotherapie und Rehabilitationssport. Schon seit 2004 heißt es in Frankenberg „Gemeinsam Hürden überwinden“. Die beiden Gründungsmitglieder Katrin Schönherr und Wolfgang Selbmann arbeiten bereits seit über 35 Jahren im Bereich Hippotherapie und bringen somit langjährige Erfahrung mit. Aktuell machen 57 Mitglieder die Vereinsarbeit möglich. Neben dem Hippo e.V. wurden in Dresden noch weitere sechs Vereine aus Sachsen ausgezeichnet.  vb

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