Frankes Blick nach Niederwürschnitz

Peter Franke (vorn rechts) übergibt die Bilder an die Leiterin der Einrichtung Yvonne Schedewie (vorn links). Foto: Katrin Schmidt

Die Leiterin der im Mai dieses Jahres in Niederwürschnitz eröffneten Johanniter Tagespflege Yvonne Schedewie und ihr Team hatten vor einiger Zeit Grund zur Freude: Der Vorsitzende des Weihnachtsberg- und Schnitzverein e. V. Peter Franke übergab eine Sammlung von Bildern des bekannten Niederwürschnitzer Malers Heinz Franke. Der Künstler malte zirka 380 Bilder, vor allem Landschaften. Als Motive wählte er unter anderem Ansichten von Niederwürschnitz und dem Erzgebirge.

Die Bilder erfreuen die Bewohner

Die Bilder sollen nun den Gästen und Mitarbeitern der Johanniter Tagespflege und der Sozialstation Freude bereiten. So werden die Gäste sicher das eine oder andere Gebäude aus dem Ort wiedererkennen und sich damit vielleicht an Erlebnisse aus vergangenen Zeiten erinnern. Deshalb haben sie noch eine Bereicherung zu den bereits bestehenden vielseitigen Angeboten der Tagespflege, die von Zeitung lesen, interessanten Gesprächen bis hin zu Sport- und Therapieangeboten reichen.

Es gibt auch eine geschichtliche Verbindung des Weihnachtsberg- und Schnitzvereins zum Standort der heutigen Tagespflege und Sozialstation in der Lichtensteiner Straße 50. Der Verein wurde 1892 an diesem Platz, dem damaligen „Sächsischen Hof“, gegründet. Auch der orientalisch-mechanische Weihnachtsberg wurde dort erstmals ausgestellt. Heute ist im Vereinsheim für die Öffentlichkeit zugängig. Da der Maler Heinz Franke auch an diesem Weihnachtsberg engagiert mit vielen kreativen Ideen mitgearbeitet hat, ist es passend, dass seine Bilder nun hier ein neues Zuhause finden.

Der orientalisch-mechanische Weihnachtsberg in Niederwürschnitz

Ein Besuch im Domizil des Weihnachtsberg- und Schnitzverein e.V. in Niederwürschnitz, Zum Vereinshaus 16, ist ein prima Ausflugstipp für die ganze Familie. Der orientalisch-mechanische Weihnachtsberg zeigt in 48 Szenen, zum Teil mit beweglichen Figuren darstellt, das Leben und Wirken von Jesus Christus im Heiligen Land. Außerdem ist eine Puppenstuben- und Spielzeugdampfmaschinen-Ausstellung von Familie Kalitzki aus Werdau zu sehen. Die Ausstellungen können an allen Adventssamstagen und -sonntagen (außer Heiligabend) sowie vom 26. bis 30. Dezember jeweils 14 bis 18 Uhr besucht werden. ks

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