Frauenpower Made in Chemnitz – Sportvereine mit Spitzenleistungen

Chemnitz. Vereine der Stadt glänzen im weiblichen Bereich oft mit Spitzenleistungen. Abgesehen von den Kunstturnerinnen des TuS Altendorf oder den Leichtathletinnen des LAC Erdgas geben Chemnitzer Damen vor allem in den Mannschaftsportarten den Ton an.

Die Wasserballerinnen des SCC von 1892 sind als einziges ostdeutsches Team in der Bundesliga vertreten. Die schrumpfte jetzt auf sechs Teilnehmer, so dass Trainer Sven Schulz ernsthaft mit Medaillenrang 3 liebäugelt. Am Sonnabend geht es zum Auftakt im Sportforum gegen Nikar Heidelberg. Zusätzlich werden sich die SCC-Girls Spielpraxis in der tschechischen Juniorenliga verschaffen.

Die CPSV-Volleyballerinnen haben einen famosen Neuanfang in der Regionalliga hingelegt. Positiv: mit Anna-Maria Nitsche und Lisa Bosinski sind selbst entwickelte Talente nicht mehr aus dem Stamm wegzudenken. Beim ebenfalls bisher ungeschlagenen Dresdner SSV II gelang der Mannschaft von Trainerin Dorota Gryka ein 3:2-Erfolg, die Tabellenführung hat weiter Bestand. Das Managementteam um Matthias Demmler hat sich den Aufstieg fest auf die Fahnen geschrieben. Am Sonnabend soll im Heimspiel gegen Weimar in der Forstarena wieder Zweitligastimmung herrschen.

Auch die HVC-Handballerinnen stehen in der mitteldeutschen Oberliga an der Spitze. Die Sieben von Trainer Thomas Sandner kassierte in Markranstädt (18:22) die erste Niederlage, führt aber punktgleich mit dem SCM (14:2) die Tabelle an. Nur zwei Zähler dahinter stehen Koweg Görlitz und Zwickau II in Schlagdistanz. So wird das Sonntagspiel Chemnitz gegen Görlitz in der Sachsenhalle hart umkämpft sein. Die aus Rödertal gewechselten Anja Stöhr und Melanie Beckert erwiesen sich bisher als Volltreffer.

Auch die Chemcats-Basketballerinnen und die Tischtennisfrauen von Rapid Kappel werben über die Sachsengrenzen hinaus für Chemnitz. spo

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