Freiberger Thesen: Veronika Bellmann sagt JA

Der CDU-Stadtverband Freiberg will von der Partei einen drastischen Kurswechsel! Der Rücktritt von CDU-Chefin Angela Merkel wird gefordert! Auf www.wochenendspiegel.de lesen Sie, wie Veronika Bellmann, die CDU- Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Mittelsachsen, die Thesen verteidigt.
Foto: DBT/ von Saldern, Berlin und Köhler, Photothek Berlin

Veronika Bellmann: Freiberger Thesen sind Mehrheitsmeinung in der CDU!

Freiberg/Stollberg. Die Freiberger Thesen des CDU-Stadtverbandes (https://www.wochenendspiegel.de/freiberger-thesen-merkels-ruecktritt-gefordert/) sorgen für Diskussionen in der Partei.
Der Stadtverband fordert:
1. Rücktritt von Angela Merkel als Parteivorsitzende!
2. Rücktritt von Generalsekretär Peter Tauber!
3. Sofortiger Aufnahmestopp von Flüchtlingen!
4. Sofortige Abschiebung aller Ausreisepflichtigen und kriminellen Asylbewerber!
5. Schluss mit den Sanktionen gegen Russland!
6. Keine Verschärfung des Umweltrechtes, welche wirtschaftliche Entwicklungen gefährdet oder behindert!
7. Realistische Diskussion um den Verbrennungsmotor!
8. Ausbau eines flächendeckenden Breitbandnetzes in den nächsten vier Jahren
9. Braunkohle als Brückentechnologie berücksichtigen!
10. Die Sächsische CDU muss wieder den Charakter einer Volkspartei erhalten.

Nachdem auf www.wochenendspiegel.de die Reaktionen von

Marco Wanderwitz, dem Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Erzgebirge II/Chemnitzer Land (https://www.wochenendspiegel.de/freiberger-thesen-wanderwitz-reagiert/)

Alexander Krauß, dem CDU-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Erzgebirge I (https://www.wochenendspiegel.de/freiberger-thesen-krauss-reagiert/)

Carsten Körber, der CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Zwickau (https://www.wochenendspiegel.de/freiberger-thesen-carsten-koerber-aeussert-sich/)
und von Yvonne Magwas, der CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Vogtland (https://www.wochenendspiegel.de/freiberger-thesen-yvonne-magwas-spricht/) zu lesen waren,

verteidigt Veronika Bellmann, die CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Mittelsachsen die Thesen.

Veronika Bellmann:

“Die Freiberger Thesen drücken aus, was die Mehrheit der Mitglieder der Partei denkt und fühlt. Da kann es in der Parteiführung kein “Weiter so wie bisher” geben. Sie muss die Basis wieder ernst nehmen. Wenn sie selbst nach diesem Wahldesaster erkennen lässt, dass sie das nicht kann oder will, weiterhin parteipolitischen Diskurs nicht fördert oder gar Parteibeschlüsse ignoriert (siehe Optionspflicht bei doppelter Staatsbürgerschaft), dann sollte die Parteiführung tatsächlich besser komplett zurücktreten.”

Und sie greift Marco Wanderwitz, ihren CDU-Bundestagskollegen an, der sich gegen die Freiberger Thesen ausgesprochen und ihr, Bellmanns, schlechteres Wahlergebnis als Argument gegen einen Rechtsruck verwendet hat.

Veronika Bellmann: “Das war klar, dass Herr Wanderwitz das Ergebnis so interpretiert. Er hatte 2013 49,6 und ich 51,9% und zwar auch mit absolut konservativen Positionen damals gegen die Merkelsche Eurorettungspolitik. Seine Interpretation stimmt also nicht. 2017 waren das für MaWa (Marco Wanderwitz, d.Red) 35,1 und für mich 32,4%. MaWa hatte das Glück, einen schwachen und wenig aktiven AfD-Kandidaten im Wahlkreis, der nur 26,6% holte, zu haben.
Dieses Glück hatten weder ich mit einem Erststimmenergebnis von 31,5% für die AfD noch mein Kollege Brähmig im Nachbarwahlkreis mit Frauke Petry und ihren 37,4% oder Generalsekretär Kretschmer, der gewiss keinen Wahlkampf gegen Merkel machte, seinen Wahlkreis aber dennoch verlor. Mag der Kollege triumphieren und in der Merkel-CDU weiter Karriere machen. Ich weiß, was mir mein Wahlsieg und meine konservativen Werte wert sind und bleibe auch dabei!!!”

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