Freigeist trifft Liberale: Künstler Jean Schmiedel mit Vernissage im Liberalen Zentrum

Künstler Jean Schmiedel im Gespräch mit Frank Müller-Rosentritt. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz. Freigeist trifft Liberale: Der Chemnitzer Künstler Jean Schmiedel feierte gestern im Rahmen des Liberalen Neujahrsempfangs mit rund 150 Gästen in Chemnitz Vernissage seiner neuen Ausstellung. ” Aktuell in New York gefeiert und durch seinen dortigen Galeristen, Georges Berges promotet, gibt es nur wenige Chemnitzer Künstler wie ihn. Vielleicht ist Jean Schmiedel auch gar nicht so anders Er malt das Leben – und das ist Vielfalt”, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt, der selbst ein Freund von Schmiedel ist.

Zu den Motiven seiner Veranstaltung erklärte Müller-Rosentritt: „Vielfalt und Freiheit in der Gesellschaft sind der Nährboden des Fortschritts. Die persönliche Freiheit endet jedoch dort, wo man die Freiheit anderer verletzt. Nie hätte ich geglaubt, dass ich mich in meiner Generation für diese grundlegenden Werte des gesellschaftlichen Miteinanders sowie unsere liberale, demokratische Ordnung einmal so stark engagieren und werben muss. Die Ereignisse des vergangenen Jahres in Chemnitz zeigen jedoch, dass sie alles, außer selbstverständlich sind!”

Der 1963 geborene Jean Schmiedel hatte ursprünglich Maurer gelernt, bevor er sich 1982 nach einem schweren Unfall der Kunst zuwandte. Zu DDR-Zeiten stand er häufig im Fokus der Staatssicherheit und sollte sogar als IM für die Kunstszene angeworben werden. “Aber er hat viele, viele Jahre Haltung bewiesen”, lobte Müller-Rosentritt am Mittwoch. Aufzustehen und Haltung zu zeigen sei in der heutigen Zeit viel einfacher. Die Werke von Schmiedel zeigen “Geburt, Sex, Saufen, Kotzen – so wie das Leben eben”, fasste es der Bundespolitiker zusammen.

Service

Sie ist noch bis August im Liberalen Zentrum am Jakobikirchplatz 2 während der Büroöffnungszeiten  (Mo.- Fr. 9:00 Uhr – 17:00 Uhr) nach telefonischer Voranmeldung (0371 666 569 44) zu besichtigen.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich (r.) war zu Gast.

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