Für ein tierfreundliches Silvester

Tierpflegerin Claudia Schäffler sorgt sich um die Katzen im Tierasyl Chemnitz. Die kleine June hat bereits eine neue Familie gefunden. Foto: Judith Hauße

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Auf das besinnliche Weihnachtsfest folgt nun der Silvesterabend. Während einige diesen eher ruhig in der Familie feiern, lassen es die anderen zum Jahreswechsel hingegen so richtig krachen. Doch was für viele jede Menge Spaß bedeutet, ist für die Tierwelt der pure Stress. WochenEndspiegel hat sich einmal umgehört, worauf Tierbesitzer am Silvesterabend achten sollten.

Volle Tierpensionen sind mancherorts keine Seltenheit wenn es in Richtung Weihnachten und Silvester geht. Im Tierasyl Chemnitz kennt man dieses Problem eher weniger. „Bei uns finden zu solchen Feiertagen kaum bis gar keine Privatabgaben statt. Fundtiere haben wir hingegen kontinuierlich das ganze Jahr über“, sagt Denise Putsche, Vorstandsvorsitzende im Tierasyl Chemnitz. „Wir machen vor Weihnachten auch keinen Vermittlungs-Stopp, da sich oftmals Familien gerade in dieser Zeit entscheiden ein Tier aufzunehmen, weil sie über die Feiertage Zeit und Urlaub haben, sich um den neuen Mitbewohner intensiv zu kümmern“, so Putsche.

Für viele ist das Haustier längst zu einem Familienmitglied geworden, mit dem man dann auch die Weihnachtsfeiertage sowie den Jahreswechsel gemeinsam verbringen will. Doch aufflackerndes Licht und der Lärm der Silvesterböller können Tiere verschrecken. „Sie sollten natürlich Türen und Fenster schließen, ggfs. die Tiere in einem ruhigen Raum unterbringen und auch Rolläden schließen. Freigängerkatzen beispielsweise sollten bereits in den Nachmittagsstunden ins Haus gesperrt werden. Mit Hunden sollten später möglichst auch keine Spaziergänge mehr stattfinden.“

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