„Fußballer haben Knie“

Küchenchef der Klinik Erik Günther, Holger Erler und und Verwaltungsleiter Ferdinand Keller. (v.l.) (Foto: Klinik Warmbad)

Die Knappschafts-Klinik Warmbad hat zur Zeit einen prominenten Patienten

Warmbad. Der ehemalige Oberligaspieler von Wismut Aue und spätere Trainer der Erzgebirgself, Holger Erler, weilt zu seiner bereits zweiten stationären Rehabilitation, in der Klinik in Wolkenstein. Wenn man „Erle“ nach dem Grund für seinen Aufenthalt fragt, kommt mit einem verschmitzten Lächeln die Antwort: „Fußballer haben Knie und zwar ständig und in verschiedensten Formen“. Ob als aktiver Spieler oder als Spätfolge der Fussballkarriere, ständig laboriert man an und mit den Knien“.
Für seine Reha hat sich Erler ganz gezielt die Knappschafts-Klinik in Warmbad ausgesucht. „Ich war bereits vor einigen Jahren nach meiner ersten Knie-OP hier und ich war mit dem Aufenthalt, den Therapien und Behandlungen und dem sehr freundlichen und hilfsbereiten Personal sehr zufrieden. Natürlich hat auch der Be-handlungserfolg von damals, die Entscheidung leichter gemacht, wieder zu kommen“.
„Dass wir einen prominenten Patienten in unserer Klinik haben, hat sich natürlich wie ein „Lauffeuer“ in der Klinik verbreitet“, sagt der Verwaltungsleiter Ferdinand Keller. „Es ist schon verrückt, welchen „Hype“ „Erle“ heute noch verursacht. Er hatte 50 Autogrammkarten dabei und alle sind nach einer Woche Aufenthalt weg.“ Dies hat, und da ist sich der Verwaltungsleiter sicher, auch mit seiner bodenständigen und freundlichen Art zu tun. Mit 418 Spielen ausschließlich für die BSG Wismut Aue und 99 erzielten Toren ist Holger Erler eine lebende Legende im Erzgebirge und ein toller Botschafter von Erzgebirge Aue.

Der Verein hat auch unter den jetzigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Klinik und den anwesenden Patienten viele Anhänger und Sympathisanten. Dazu zählt auch der Küchenchef der Klinik, Erik Günther. Der 38-jährige ist Mitglied des Fan-clubs „Veilchen-Power“ und ist regelmäßig bei den Heimspielen von Erzgebirge Aue dabei, sofern es seine Dienstzeiten in der Klinik zulassen. Als Holger Erler davon erfuhr, hat er spontan sein „letztes“ Trikot von Erzgebirge Aue mit seiner Unterschrift versehen und es dem Küchenchef überreicht. Es ist natürlich auch sein Dankeschön für die wirklich tolle Küche und den Service. „Die können mit jedem 4-Sterne Hotel mithalten. Ich muss ständig auf mein Gewicht achten. Das ist ja fast wie früher zu meiner aktiven Zeit.“
Was natürlich nicht fehlen darf, sind die Diskussionen zu den Derbys zwischen Aue und Zwickau, da der Verwaltungsleiter Zwickauer ist. Auch da hat „Erle“ viel zu erzählen. Nur als ihm Ferdinand Keller ein Foto von 1983 zeigt, auf dem sein Bruder; Peter Keller, im Zweikampf mit Erler zu sehen ist, wird er nachdenklich. „Das waren schon wilde Zeiten“. Übrigens das Spiel hatte Zwickau dann mit 3 : 1 gewonnen….

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