Geschafft!

Philipp Riese war auch beim Punktgewinn in Karlsruhe ein Aktivposten. Foto: Steffen Colditz

Vier Auswärtspunkte binnen weniger Tage

Der FC Erzgebirge Aue sicherte nach dem Sieg in Braunschweig und dem Unentschieden in Karlsruhe den Klassenerhalt

2:0 Siege gegen Braunschweig

Von der ersten Minute an zeigten die Auer dem Gastgeber aus Braunschweig, das man heute alle drei Punkte mit ins Erzgebirge nehmen wollte. Offensiv war es sicher kein Feuerwerk und etliche Fehler hemmten hier und da den Spielaufbau aber wenn überhaupt eine Mannschaft etwas Offensive zeigte, dann waren es die Veilchen.

Kurz nach der Halbzeit kam der Ball die rechte Seite zu Pascal Testroet, der klug ablegte auf den mitgelaufenen Dimitri Nazarov. Aus 12 Metern liess er Fejzic im Tor der Gastgeber keine Chance, nagelte die Kugel ins rechte obere Toreck (49.).

Den Deckel drauf und damit endgültig den Weg zum Klassenerhalt ebnete ein weiterer schöner Konter in den letzten zehn Spielminuten. Jan Hochscheidt erlief einen langen und gut geschlagenen Ball am Strafraum und zog gegen zwei Gegenspieler bis zur Grundlinie um von dort perfekt zum nachrückenden Philipp Zulechner abzulegen. Dieser schob aus rund 4 Metern in die Maschen und damit waren die Messen hier in Braunschweig gelesen (82.).

„Danke Männer zum heutigen Sieg. Wort gehalten. Teamgeist und Ehre waren die Grundlagen. Glück Auf, euer Präsi“, ließ FCE-Boss Helge Leonhardt über Facebook und Twitter wissen.

0:0 gegen Karlsruhe

Mit einem mehr als verdienten Punkt kehrten die Veilchen aus Karlsruhe zurück und holten damit aus den beiden Auswärtspartien in Folge vier Punkte. Tore blieben heute trotz vieler guter Chancen für die Auer verwehrt, auf der anderen Seite konnte sich Philipp Klewin mehrfach auszeichnen und trug somit auch seinen Anteil am torlosen Unentschieden.

Wie schon zuletzt in Braunschweig spielten die Veilchen von Beginn an mutig nach vorn und hatten auch die ersten Torchancen. Florian Krüger und Pascal Testroet fanden in den ersten 10 Minuten ihren Meister in Gersbeck im Tor der Gastgeber, der mit guten Paraden die Auer Führung verhinderte.

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Pech hatte leider Ognjen Gnjatic, der nach einem unglücklichen Aufprall beim Kopfballduell mit Hofmann mit einer Verletzung des Ellenbogens den Platz verlassen musste, Louis Samson ersetzte ihn bereits in der 6. Minute.

Da Martin Männel mit einer Verletzung aus dem Spiel in Braunschweig passen musste, kam Philipp Klewin zum Einsatz und das er auch weiss wie man seinen Kasten sauber hält zeigte er nach einer Viertelstunde. Choi hatte von der Strafraumgrenze abgezogen, den Ball kratzte Klewin klasse aus dem Winkel.

Viele weitere Halbchancen hatten unser Team im weiteren Verlauf der ersten Hälfte aber irgendwie fehlte der letzte Pass oder auch das Quäntchen Glück in Führung zu gehen. Da von den Gastgebern relativ wenig in der Offensive kam, war das torlose Unentschieden zum Seitenwechsel eher schmeichelhaft für den KSC.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte kamen die Gastgeber besser ins Spiel, Klewin musste sich gleich nach dem Anpfiff gegen Goller im eins gegen eins bewähren, meisterte die Situation aber klasse.

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