Gewinner des Marktbrunnen-Wettbewerbes steht fest

Jury-Mitglied Prof. Karl Clauss Dietel vor dem Siegerentwurf. Nicht weiß sondern in glänzendem Edelstahl wird das Ensemble später auf dem Markt stehen. Foto: Cindy Haase

Chemnitz. Der Sieger des Wettbewerbes zur Gestaltung eines Marktbrunnes steht fest. Der Entwurf „Manifold“ von Daniel Widrig aus London überzeugte die Jury am meisten. „Die Arbeit lässt am besten eine lebendige Begegnungsstätte zwischen Wasser und Betrachter zu“, begründete Prof. Karl Clauss Dietel das Urteil der Jury.

Der eingereichte Siegerentwurf. Fotos: Stadt Chemnitz

„Der Entwurf setzt ganz stark auf das Wasserspiel“, ist auch Baubürgermeister Michael Stötzer begeistert von dem rund 2,80 Meter hohen Vorschlag Daniel Widrigs. Auf die Plätze kamen „Roter Bogen“ von Mojca Kocbek Vimos und „Fontäne“ von Dagmara.

Platz 2

Platz 3

Es gab 118 eingereichte Arbeiten, von denen 114 ins Verfahren einbezogen werden. „Es gab eine große Bandbreite an Vorschläge“, freut sich Bürgermeister Michael Stötzer. Letztlich schafften es neun Entwürfe in die Finalrunde. Gemeinsam mit den Jurymitgliedern und der Vorsitzenden, Else Gabriel, sowie dem Direktor der Kunstsammlungen Chemnitz, Frédéric Bußmann, verkündete der Baubürgermeister heute die Entscheidungen der Jury.

Nach zweitägiger intensiver Beratung und Diskussion legte sich die Jury „relativ einstimmig“ auf die drei Platzierung fest. Die Vorsitzenden, Else Gabriel, Professorin für Freie Kunst und Bildhauerei, hat den Sieger kurz nach der Entscheidung bereits informiert. Gebaut wird nun der Siegerentwurf. Hierfür ist ein Budget von 450.000 Euro vorgesehen. „In diesem Jahr wird die Ausführungsplanung in Auftrag gegeben. Mit dem Bau des Brunnens soll dann 2020 begonnen werden“, zeigt Michael Stötzer die weiteren Schritte auf.

Seit 25. Mai und noch bis 28. Juni sind die neun Finalmodelle in den Kunstsammlungen zu sehen. Diese sind die Entwürfe der Finalisten des von der Stadt organisierten offenen internationalen künstlerischen Wettbewerbs. In der Ausstellung sind die Modelle im Maßstab 1:20 zu sehen. Die Jury, der die Kunsthistorikerin Susanne Altmann, die Professorin für Freie Kunst und Bildhauerei, Else Gabriel, der Formgestalter, Prof. Karl Clauss Dietel, der Landschaftsarchitekt, Stefan Leiste, der Professor für Flächendesign, Jörg Steinbach, der Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Matthias Flügge, und Kunstsammlungsdirektor Frédéric Bußmann angehören, haben gemeinsam mit weiteren sechs Sachpreisrichtern die Finalteilnehmer um den Marktbrunnen benannt.

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