Grippewelle im Anmarsch: Kleiner Pieks schützt

Auch der Amtsarzt Dr. Harald Uerlings hat sich heute von der Abteilungsleiterin vom Kinder und Jugendgesundheitsschutz Dr. Antje Hönicke gegen die Influenza impfen lassen. Foto Nicole Neubert

Auch der Amtsarzt Dr. Harald Uerlings hat sich heute von der Abteilungsleiterin vom Kinder und Jugendgesundheitsschutz Dr. Antje Hönicke gegen die Influenza impfen lassen. Foto Nicole Neubert

Chemnitz. Mit dem Herbst ist auch der Zeitpunkt gekommen, sich gegen die jährlich im Winterhalbjahr auftretende Grippe (Influenza) impfen zu lassen.  Heute wurde die erste Impfung gegen die saisonale Influenza im Gesundheitsamt der Stadt Am Rathaus 8 verabreicht.  Ab Montag, 17. Oktober kann sich jeder gegen Grippe impfen lassen. Neben den Haus- und Betriebsärzten bietet das Gesundheitsamt der Stadt im Haus Am Rathaus 8, Zimmer 240 die Impfungen an.

Amtsarzt Dr. Harald Uerlings: „In der Regel impfen die Hausärtze, aber wir als öffentlicher Gesundheitsdienst Chemnitz impfen zusätzlich, um die Ärzte zu entlasten.“

Das Gesundheitsamt ist zentral gelegen und für jeden schnell zugänglich, das ist laut Aussage des Amtsartzes Dr. Harald Uerlings ein positiver Aspekt.

„Sich Grippe impfen zu lassen ist sehr wichtig, denn es ist eine Erkankung, an der man sterben kann. Mit einer Impfung kann man dies umgehen“, fügt der Amtsarzt Dr. Harald Uerlings hinzu.

Immer wieder wird eine harmlose Erkältung mit einer gefährlichen Virusgrippe verwechselt. Im Vergleich zu einem banalen Infekt der oberen Luftwege mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen ist die Influenza eine durch veränderungsfreudige Viren ausgelöste systemische Erkrankung. Das plötzliche Auftreten der Krankheitszeichen wie Fieber, Schüttelfrost, schweres Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen ist charakteristisch für eine echte Virusgrippe.

Wer sich impfen möchte, kann während den Sprechzeiten ab Montag, 17. Oktober, einen Termin vereinbaren. Allerdings sollten die Impfwilligen erkältungsfrei sein. Der perfekte Impfzeitpunkt ist am Anfang bis Mitte Oktober,  meist noch vor der typischen Erkältungswelle. Da erfahrungsgemäß in den vergangenen Jahren die ersten Fälle einer Influenza erst am Ende eines laufenden Jahres auftreten und sich die „Grippe-Saison“ immer weiter in das erste Quartal des neuen Jahres verlagert, ist dieses Vorgehen sinnvoll.

Dr. Antje Hönicke, Abteilungsleiterin vom Kinder und Jugendgesundheitsschutz: „Im letzten Jahr hatten wir eine doch relativ hohe Grippeerkrankungen. Wir wollen das sich so viel wie möglich impfen lassen.“

Geimpft wird ein Totimpfstoff, bei diesem der Körper Antikörper bildet.

„Es ist ein Vierfachinfstoff, der zwei Wochen braucht ehe er wirkt und dann ein halbes Jahr seine Wirksamkeit beibehält. Allerdings können Nebenwirkungen wie grippeähnliche Syntome eintreten“, fügt sie hinzu.

Dann besser das, als eine lebensgefährliche Influenza zu erleiden.

Laut Information der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch Institutes ist die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen ist in der 40. Kalenderwoche 2016 im Vergleich zur Vorwoche bundesweit gestiegen. Noch liegen diese Zahlen im normalen Bereich. 27 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle liegen bisher vor. Doch die eigentliche Grippe-Zeit kommt jetzt erst.

Impfungen sind zu folgenden Zeiten möglich:
Montag: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 15:30 Uhr
Dienstag: 8 bis 12 Uhr
Donnerstag: 14 bis 15:30 Uhr.

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